Fuhrberger Sozialdemokraten stellen sich gegen Özdemir

Abteilung befürchtet Ansehensverlust der SPD Burgwedel

FUHRBERG (bs). Die SPD-Abteilung Fuhrberg hat sich gegen die Kandidatur von Bedri Özdemir für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Burgwedel ausgesprochen.
Bedri Özdemir sei trotz erheblicher Bedenken und gegen den Widerstand von Teilen der Burgwedeler Sozialdemokraten mehrheitlich von Ratsfraktion und Vorstand für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters nominiert worden. Die SPD Abteilung Fuhrberg distanziere sich ausdrücklich von dieser Entscheidung, heißt es in der Presseerklärung.
Bedri Özdemir habe zwar bei der Kommunalwahl ein hervorragendes Ergebnis erzielt, es gehe jedoch nicht an, allein aus diesem Aspekt den Anspruch auf eine Kandidatur abzuleiten. Die Kompetenz für ein derart verantwortungsvolles Amt ergebe sich vielmehr aus dem in der Politik bisher Geleisteten, zum Beispiel einer langjährigen erfolgreichen Ratsarbeit mit entsprechender Anerkennung auch durch die Ratsmitglieder der anderen Parteien. Erst durch einen längeren politischen Reifeprozess könne dieses Ziel überhaupt erreicht werden.
Bedri Özdemir ziehe jetzt erstmalig in den Rat der Stadt Burgwedel ein. Bei seiner politischen Unerfahrenheit und dem Fehlen jeglichen Nachweises von Flexibilität und einer Qualifikation für das anspruchsvolle Amt sei die Gefahr für ein Versagen groß. Sollte es dazu kommen, würde dies einen großen Ansehensverlust der SPD Burgwedel insgesamt bedeuten, heißt es in der Pressemitteilung der SPD-Abteilung Fuhrberg.