Fuhrberger Ortsfeuerwehr musste Buschbrand bekämpfen

Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe und schon musste die Feuerwehr zum Einsatz ausrücken. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Brandursache ist eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe

FUHRBERG (hhs). Seit Tagen ist es sommerlich heiß im Land, der vergangene Montag brachte die bisherige Spitze: An mehreren Stellen im Altkreis quälten bis zu 33°C die Mitbürgerinnen und Mitbürger. Selbst am frühen Abend gab es keinerlei Linderung. Die Quecksilbersäulen der Thermometer schienen bei 28°C festgewachsen zu sein.
Wegen der Trockenheit der der andauernden Hitze gilt im hiesigen Bereich seit Tagen schon die Waldbrandgefahrenstufe 4, die zweithöchste der Gefahrenlage. Bleibt die Hitze, erwartet der Wetterdienst für die nächsten Tage sogar die höchste Warnstufe 5.
Und in genau dieser Situation fuhren zwei Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg am Montagabend zum Einsatz. Gegen 22.00 Uhr wurde der stille Alarm ausgelöst. Der Anruf bei der Polizei in Großburgwedel verhieß nichts Gutes: „Da brennt ein Busch an der Celler Straße“, antwortete der Beamte auf die Frage nach der Ursache des Einsatzes.
Waldbrand, da war festes Schuhwerk Pflicht. Schnell war die Kamera gegriffen, die Fahrt Richtung Waldbrand begann. Aber sie endete, ehe sie richtig begonnen hatte. Gleich hinter der Tankstelle Giesche stand das erste Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr. Kamerad Karsten Möhlenbrink war gerade dabei, den Schlauch wieder einzurollen. Hinter ihm qualmte tatsächlich ein Busch.
Offenbar hatte eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe schon gereicht, um den Busch im Vorgarten in Flammen aufgehen zu lassen. Nein, einen weiteren Einsatz habe man nicht, schmunzelte Möhlenbrink. Das zweite Fahrzeug der Wehr stehe etwas weiter weg an der L 310 und regele den Verkehr. So schnell die Fuhrberger am Einsatzort waren, so schnell kehrte sie auch wieder zum Feuerwehrhaus zurück.
So glimpflich es am Montagabend verlief: In weiten Teilen Niedersachsens, so auch im Altkreis Burgdorf, gelten die beiden höchsten Waldbrandwarnstufen. Rauchen im Wald ist deshalb untersagt. In keinem Fall Fahrzeuge mit Katalysator über trockenem Gras abstellen oder offenes Feuer entzünden. Das Unterholz ist knochentrocken und brennt schnell lichterloh.