Für die RoboBurgs reichte es nur für den 4. Platz

Im Finale trafen die „RoboBurgs“ auf einen starken Gegner, die „sChiller“. Hier gab es für die Gastgeber nichts zu gewinnen. Am Ende belegten sie den 4. Platz. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Halbfinale der First Lego League ohne Burgwedeler Beteiligung

GROSSBURGWEDEL (hhs). Jedes Jahr kurz vor Beginn der Adventszeit findet in der Realschule Großburgwedel, der jetzigen Oberschule Burgwedel, ein ganz besonderer Nachwuchs-Wettbewerb statt: Eine der vielen Ausscheidungen der sogenannten First Lego League.
Ein Regionalwettbewerb, bei dem sich die Gastgeber, die RoboBurgs der Oberschule Burgwedel zu Höherem hätten qualifizieren können, zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaften. Das gelang in diesem Jahr nicht, die RoboBurgs belegten den vierten Platz.
Die First Lego League ist ein ganz besonderer Wettbewerb. Schülerteams müssen einen Computer programmieren und einen Roboter bauen aus den ganz normalen handelsüblichen Lego Technik Baukästen. Computer und Roboter müssen dann im Wettkampf auf einer festgelegten Spielfläche verschiedene Aufgaben bewältigen: Hindernisse überwinden, Ladungen verschieben, Objekte versetzen und einiges mehr. Bewertet werden das Design des Roboters, die Zusammenarbeit des Teams, die Präsentation ihrer Forschung und schließlich der Wettkampf zweier Teams gleichzeitig auf den Spielflächen.
Dieses Kampf gegen einen Gegner ist sehr publikumsträchtig, denn es ist aufregend, den Robotern zuzusehen, wie sie innerhalb von zweieinhalb Minuten neun unterschiedliche Aufgaben zu lösen hatten. Das Geschehen auf den Feldern wurde fachmännisch kommentiert und war über eine Overheadprojektion simultan mitzuverfolgen. Knapp 200 Zuschauer konnte die Oberschule Burgwedel an diesem Samstagnachmittag verbuchen.
Im Finale der Titelkämpfe „Robotgame“ mussten sich die RoboBurgs dem „Team sChiller“ geschlagen geben. Gesamtsieger wurden die „pelestorms“ vom Pelizäus Gymnasium Paderborn mit Siegen in den Disziplinen Robotdesign und Teamwork. Im Bereich Forschungspräsentation siegten das „Team Marie Curie“ der Kooperativen Gesamtschule Ronnenberg. Die „pelestorms“ fahren Mitte Dezember zum Halbfinale Deutschland-Nordost, das an der Hochschule Merseburg stattfindet.