Freiwillige Feuerwehren nach Unwetter im Dauereinsatz

Unterbodenwäsche einmal anders ...

Rauchwarnmelder rettet Bewohner das Leben

BURGWEDEL/KLEINBURGWEDEL (bs). Heftige Regengüsse und Hagelschauer hielten am Donnerstag, 21. Juli, die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Atem. Besonders betroffen vom Unwetter waren die Ortschaften Kleinburgwedel und Großburgwedel.
Insbesondere hatten die Ortswehren mit vollgelaufenen Kellern und Garagen zu tun. Mit Pumpen und Wassersaugern kamen die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr den Bürgern zu Hilfe. Darüber hinaus musste die unter Wasser stehende Bahnunterführung in der Wallstraße in Kleinburgwedel abgesichert werden.
Das Durchfahren der so entstandenen Wasserfurt war für die Geländewagenfahrer sichtlich ein Vergnügen, während der ein oder andere PKW-Fahrer sicherheitshalber doch den Weg über Großburgwedel vorzog.
Viel Zeit zum Erholen blieb den Feuerwehrkameraden anschließend nicht: Wenige Stunden später, am Freitag, 22. Juli, um 2.30 Uhr riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Kleinburgwedeler Straße in Großburgwedel den Notruf. Anwohner waren durch den Alarm des Rauchwarnmelders aufgeschreckt worden und beobachteten Rauch in der Wohnung im 4. Obergeschoss des Hauses. Glücklicherweise war auch der Bewohner durch den Rauchmelder geweckt worden, der beherzt den Entstehungsbrand in seiner Küche selbst löschen konnte. Die zusätzlich alarmierten Feuerwehrkräfte aus Kleinburgwedel und die angeforderte Drehleiter aus Langenhagen konnten ihre Alarmfahrt abbrechen.
Die Großburgwedeler Feuerwehr kontrollierte den Brandherd und entlüftete die verrauchte Wohnung. Der Einsatz war gegen 3.15 Uhr beendet.