Fragebogenaktion in der SBS

Seit 25 Jahren gibt es die Großburgwedeler Seniorenbegegnungsstätte (SBS), die derzeit von rund einhundert Gruppen regelmäßig genutzt wird. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Generationsübergreifende Angebote in der Begegnungsstätte?

GROSSBURGWEDEL (bgp). Der Ausschuss für Demografie, Soziales und Kultur beschäftigt sich mit der Frage, ob das bestehende Angebot der Seniorenbegegnungsstätte (SBS) um Aktivitäten erweitert werden soll, die auch für jüngere Generationen in Frage kommen könnten.
Elke Coordes, Leiterin der SBS, gab in der vergangenen Ausschusssitzung einen kurzen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten, die derzeit im Gebäude an der Gartenstraße laufen. Dazu gehören insgesamt 100 Gruppen, von denen 75 im wöchentlichen Rhythmus kommen, die - ebenso wie die 45 Sportgruppen - mit Unterstützung durch 62 ehrenamtlich Aktive stattfinden. Tagesausflüge, Sonderveranstaltungen und Beratungsangebote werden außerdem von den hauptamtlichen Mitgliedern des Teams der SBS organisiert.
Nach 25 Jahren erfolgreicher Aktivitäten in der SBS sei unter den Nutzern mittlerweile der Wunsch aufgekommen, auch jüngere Menschen dort zu haben, erklärte Coordes. Im Zuge dessen machte sie jedoch auch deutlich, dass am bestehenden Angebot keine Änderungen vorgenommen werden sollten. Innerhalb einer Arbeitsgruppe habe man sich über das Thema schon beraten und erste Vorstellungen zur zwanglosen Begegnung der Generationen festgehalten.
Das könne im Rahmen eines täglichen Mittagstisches sein oder über die Etablierung von Beratungsangeboten einer Familienhebamme, der Lebensberatung oder dem ambulanten Hospizdienst. Es gehe auch darum, Gruppenangebote für junge und alte Menschen zu schaffen, so Coordes.
Dabei könnten auch Kooperationspartner wie der Mutter-Kind-Treff oder die Pestalozzi-Stiftung mit von der Partie sein. „Wir wüssten gerne, was genau die Menschen wollen“, stieß die SBS-Leiterin die Diskussion um eine Fragebogenaktion zur Ermittlung der Wünsche im Ausschuss an. Außerdem werde auch über einen neuen Namen nachgedacht.
Die Ideen stießen zwar nicht auf ungeteilte Begeisterung, vor allem mögliche Folgekosten bewirkten, dass sich die Ausschuss-Mitglieder nur verhalten äußerten. Letzten Endes stimmten sie jedoch dafür, dass in der Seniorenbegegnungsstätte mit einer Fragebogenaktion zunächst die Wünsche ermittelt werden. Anhand der Auswertung werde dann der eventuell zusätzlich nötige Raumbedarf ermittelt und schon im November mit einer Vorlage präsentiert, hielt die Erste Stadträtin, Christiane Concilio fest.