Feierliche Zeugnisübergabe am Gymnasium Großburgwedel

Die drei Besten der Besten: Gunnar Prüßmanns (r.) Abiturzeugnis ziert die Note 1,0, ebenso bei Felix Häusser (m.). Beste Abiturientin wurde Leonie Theis (l.) mit 1,1. (Foto: Anna Kentrath)

Gesa Johannes verabschiedet ihren ersten Abiturjahrgang

GROSSBURGWEDEL (ak). „You are the first and therefore unforgettable” – mit diesen bewegenden Worten verabschiedete sich Gesa Johannes am Freitagnachmittag von ihrem ersten Abiturjahrgang als Schulleiterin des Gymnasiums Großburgwedel.
In Erinnerung bleiben ihr bei den 95 erfolgreichen Absolventen sicher auch die Anzahl derjenigen, die eine eins vor dem Komma erreichten: Ganze 18 Schüler waren es in diesem Jahr. Ein großer Tag, ein besonderer Tag sollte es sein, wenn man sein Abitur besteht und das langersehnte Zeugnis überreicht bekommt, ein Einschnitt im Leben, den man nie vergisst.
Diesem Anspruch wurde die Abiturentlassungsfeier im Gymnasium Großburgwedel auch in diesem Jahr wieder mehr als gerecht. Feierlich zu den Live-Trompetenklängen von „The Prince of Denmark’s March“ zogen die Absolventen in den Saal des Gymnasiums ein, durch das Spalier zahlreicher Familienmitglieder, Freunde, Eltern und Lehrkräfte.
Gesa Johannes stellte überzeugt heraus, dass die Abiturienten in der Zukunft voller Stolz sagen werden: „Ich habe mein Abitur am Gymnasium Großburgwedel gemacht“. Sie muss es ja schließlich wissen, denn: „Meine alte Schule ist ihre alte Schule - vor 25 Jahren ist mir hier das Abiturzeugnis überreicht worden.“
„Der diesjährige Abiturjahrgang hat hervorragend abgeschlossen“, lobte Gesa Johannes mit Nachdruck. Drei von ihnen fielen hierbei ganz besonders ins Gewicht: Gunnar Prüßmann, der nicht nur die Abschlussnote 1,0 vorzuweisen hat, sondern von 900 zu erreichenden Punkten 835 erlangte. Dicht gefolgt von Felix Häusser, ebenfalls mit einem Schnitt von 1,0. Beste Abiturientin wurde Leonie Theis mit 1,1 auf dem Abiturzeugnis.
Zudem hat das Gymnasium Gunnar Prüßmann und Yesim Tüzün als Stipendiaten für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen, das angesehenste und größte Begabtenförderungswerk in Deutschland.
„Eines ist klar: Ab Morgen steht ihnen die Welt offen – Sie haben die Wahl!“, mit diesen Worten richtete sich Gesa Johannes an alle 95 Abiturienten. Auch den zwei Durchgefallenen sprach sie Mut zu und die Zuversicht, dass sie bei einem zweiten Anlauf sicherlich gute Chancen hätten. Die Grundlagen für die Zukunft der Absolventen seien im Gymnasium Großburgwedel gelegt worden, von einer breit gefächerten Allgemeinbildung über Rücksichtnahme bis hin zum kulturellen Austausch.
Man habe die jungen Menschen „auf eine Welt von Morgen“ vorbereiten wollen, „eine Welt, die immer näher zusammenrückt“. Elternvertreter Jörg Jacobs schloss sich den Worten von Gesa Johannes an und fügte in seiner Ansprache hinzu: „Bildung macht sicher und hilft richtige Entscheidungen zu treffen“, ein Leben lang zu lernen, das sollte nicht erschrecken, „das ist ein Privileg“.