Fair gehandelte Ware

Heidrun Schümer (r.) zeigt den Besuchern eine kleine handgearbeitete „Klappkrippe“. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Eine-Welt-Basar lockte mit Kunsthandwerk und Spezialitäten

GROSSBURGWEDEL (bgp). Der diesjährige Eine-Welt-Basar im St. Petri-Gemeindehaus bot schöne Dinge und kulinarische Genüsse aus fairem Handel. Die in der Dritten Welt hergestellten Erzeugnisse fanden wieder zahlreiche Abnehmer, sodass aus dem Verkauf ein Erlös von rund 2300 Euro zusammen kam.
Der Basar ist ein großer Aktivposten im Spendenaufkommen des Eine-Welt-Ladens, der schräg gegenüber des Einganges zum Gemeindehaus untergebracht ist. Regelmäßig nach den Gottesdiensten werden dort Waren angeboten, für welche an die Produzenten angemessene Entgelte gezahlt werden.
Dieses erfolgt in erster Linie über den Einkauf durch die „Gepa“, eine Handelsorganisation, welche die Erzeugnisse unter fairen Bedingungen aus dem Herstellerland bezieht. So gelangen schöne Taschen, Schals und Schmuck in das reichhaltige Angebot des Eine-Welt-Basars, der immer zum Advent stattfindet.
Erhältlich waren auch verschiedene Weine, Kaffee und Tee sowie Schokoladenspezialitäten, Reis und Honig, die auch im festen Sortiment des Eine-Welt-Ladens vertreten sind. Ein Kuchenbüffet lud dazu ein, bei einer guten Tasse Kaffee einen Plausch zu halten und in Adventsstimmung zu kommen.
Der Erlös aus dem Basar wird Projekten im afrikanischen Zimbabwe zugutekommen. Dort sollen Dorfgemeinschaften gestärkt und eine bessere Infrastruktur geschaffen werden, um den Menschen eine Bleibeperspektive zu geben. Viele Dorfbewohner wandern in die großen Städte ab, um sich dort eine Existenz aufzubauen.
Qualifizierungsmaßnahmen für die Dorfbewohner sollen nun dafür sorgen, dass vor Ort etwas aufgebaut werde, von dem die Menschen leben könnten und auch nachwachsende Generationen davon profitierten, so Dr. Arndt Müller, der gemeinsam mit Heidrun Schümer und Helmut Neddermeyer den Vorstand des Vereins Eine Welt bildet.