Fahrer kam mit dem Schrecken davon

Zwei Einsatzwagen der Ortswehr Fuhrberg wurden zur Sperrung des verschmutzten Bereichs auf der Fahrbahn abgestellt. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Ölspur: Motorrad-Sturz lief glimpflich ab

FUHRBERG (hhs). In der Mittagszeit am vergangenen Sonntag war ein Motorradfahrer in der Ortsmitte in Fuhrberg gestürzt. Der Unfall verlief glimpflich, der Fahrer blieb unverletzt, das Motorrad war noch Fahrbereit.
Außer ein paar Kratzern entstand kein Schaden. Die Ursache des glimpflichen Verlaufs sahen Polizei und Feuerwehr in der bedächtigen Fahrweise der beiden Motorradfahrer aus Lüneburg, die hintereinander her fuhren.
Ursache des Sturzes war unübersehbar eine Ölspur, die sich in Richtung Celle am äußerst rechten Fahrbahnrand von der Einfahrt zum Feuerwehrhaus bis zum Ausgang der anschließenden Linkskurve vor dem Hof Bornemann hinzog.
Der gestürzte Motorradfahrer hatte seine Maschine vom Typ BMW schnell wieder aufgerichtet und laut in die Runde gesagt, er sei nicht verletzt worden. Als er in die zweite Kurve hinein gefahren sei, habe der gemerkt, wie seine Maschine die Haftung verlor und wegrutschte. Er habe noch etwas abbremsen können und sei „sanft“ in einer Einfahrt zu Liegen gekommen,
Schnell waren Polizei und Feuerwehr vor Ort. Die Kameraden um den stellvertretenden Ortsbrandmeister Marc Otte stellten zunächst das Ausmaß der Ölspur fest. Die gefährliche Verschmutzung beschränkte sich auf den oben näher bezeichneten Bereich.
„Und es ist kein Diesel oder Kraftstoff“, erklärte es Marc Otte. „Das ist Motoröl in einer Schicht von etwa zwei Millimeter Stärke“. Man müsse also keinesfalls befürchten, dass über den Bereich der Ortschaft Fuhrberg hinaus, den seine Kameraden kontrolliert hatten, noch mit weiterem Motorenöl auf der Fahrbahn zu rechnen sei.
Er vermute, dass es sich bei dem Verursacher um einen landwirtschaftlichen Schlepper handele, bei dem der Öl-Messstab fehle. Schließlich erschien die Firma Giesche mit ihrem Spezialfahrzeug zum Entfernen von Ölspuren und ähnlichen Verunreinigungen. Die Stadtverwaltung habe die Feuerwehren von der Pflicht zur Beseitigung von Ölspuren befreit, erklärte Otte das Procedere.
Angesichts der anderen Belastungen der Ortswehren sei diese Regelung durchaus eine große Erleichterung. Die Kameraden müssen das Bindemittel nun nicht mehr von Hand auftragen und fegen. Sie müssen sich nur noch um die Verkehrsregelung kümmern. Dennoch: Auch das dauerte an diesem Mittag eineinhalb Stunden.