Experimente und Trompeten im Gymnasium Großburgwedel

Die Flamenco AG des Gymnasiums Großburgwedel verbreitete spanisches Flair. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
Burgwedel: Gymnasium Großburgwedel |

Ein Beitrag von Bettina Garms-Polatschek - „Offene Tür“ mit Mitmachaktionen

GROSSBURGWEDEL (bgp). „Wir machen Schule!“ war das Motto des Tages der offenen Tür am Gymnasium Großburgwedel. Die jungen Gäste erhielten im Eingangsbereich ein Faltblatt mit allen Aktionen und los ging es zur Erkundungstour. Wichtiges Instrument zum Kennenlernen der Schule war ein Quizfragebogen, zu dessen Beantwortung die Kinder durch das komplette Gebäude flitzen mussten.
Einen ersten Eindruck von den zahlreichen Aktivitäten in der Schule bekamen Eltern und Kinder schon in der Pausenhalle zu hören. Die Bläserklassen stellten ihr Können vor, dicht gefolgt von der Flamenco AG, die in bunten Kleidern mit spanischen Tänzen mediterranes Flair im Schulgebäude verbreitete. Eine „Instrumentenstreichelwiese“ bot die Möglichkeit, verschiedene Musikinstrumente auszuprobieren und Fragen zu stellen.
Die naturwissenschaftlich interessierten Kinder hatten im Obergeschoss, wo die Fachräume für Physik, Chemie und Biologie untergebracht sind, viel zu sehen. Dort hatten sie Gelegenheit, anhand von Experimenten chemische Reaktionen zu testen oder im Physikraum einen schwebenden Tischtennisball neben dem Bandgenerator zu beobachten.
Im C-Trakt wurden die „Gesichter Europas – unsere Sprachen“ vorgestellt, welche am Gymnasium angeboten werden. Lehrerin Elke Hadler informierte gemeinsam mit Schülern über Latein und die Möglichkeit, neben Englisch auch Frühlatein ab der 5. Klasse zu wählen. Fachkollegin Birgitta Klausing warb für die lateinische Sprache mit der Aktion: „Lass dich mal zum Römer machen!“. Französisch war ebenso vertreten wie Spanisch, das schon seit über 30 Jahren am Gymnasium Großburgwedel als Fach angeboten wird.
Biologie-Lehrerin Frauke Ilgner stellte mit ihrer Natur-AG Gruppe den Schulteich vor und hatte ein seltenes Exemplar aus dem Tierreich als Präparat dabei. Die jungen Gäste sollten erraten, welche Tierarten in dem „Wolpertinger“ zu finden waren. Hasenohren und Fuchsschwanz erkannten die Kinder schnell, doch die Füße waren knifflig. Auf den Basstölpel kam so gut wie niemand, aber der Spaß stand dabei im Vordergrund.
Der jährliche Luftballonwettbewerb durfte auch dieses Mal nicht fehlen. Nach dem Startkommando von Schulleiterin Gesa Johannes zeichneten die bunten Ballons trotz der kühlen Temperaturen und Bewölkung am Himmel ein fröhliches Bild. Danach machten es sich Eltern und Kinder in der warmen Aula auf den Polsterstühlen gemütlich und sahen sich die Vorstellung der Theater-Werkstatt „Das kleine Gespenst“ an, die mit begeistertem Applaus belohnt wurde.