Erste eigene Ausstellung im Schlösschen

Das schöne Wetter verleitet dazu, einen Teil der Ausstellung draußen vor das Schlösschen zu verlegen. (Foto: Renate Tiffe)

Sieben Malerinnen stellten ihre Arbeiten vor

WETTMAR (ti). Vor vier Jahren haben sie zusammengefunden – die Gemeinschaft von Malerinnen, die sich regelmäßig in ihrem Atelier in der Dorfmitte von Wettmar treffen, dem kleinen Gebäude, dem sie den verwegenen Namen „Schlösschen“ gegeben haben.
Bis zum vergangenen Jahr haben sie sich an den jährlichen Ausstellungen von „Kunst in Bewegung“ und dem Wettmarer Sommerspaziergang beteiligt. Mittlerweile ist das Schlösschen zu einem Begriff für Kreativität geworden.
Jetzt traten sieben Frauen von ihnen zum ersten Mal mit einer eigenen Ausstellung hervor.Mit Erfolg wie das Besucherinteresse zeigte. Es soll nicht das letzte Mal zu diesem Termin sein, meinte Jeanette Karapiperidis, die Sprecherin der Gruppe.
Sie arbeiten nach eigener Inspiration mit den verschiedensten Techniken, gegenständlich und abstrakt. Sie unterstützen und motivieren sich gegenseitig, teilweise aus jahrelangen Erfahrungen heraus. Ein gemeinsamer Urlaub von vier Frauen im vergangenen Jahr in der Toscana brachte zusätzliche Anregungen. Barbara -Susann Mehring experimentiert mit „Fingerübungen“ auf Leinenpapier und farbigen Collagen. Jeanette Karapiperidis zeigt eindrucksvolle Porträts. Schemenhaft dargestellte Figuren, Menschen in Einsamkeit oder der Geborgenheit von Paaren, hat Elke Junge in den Vordergrund gestellt. Auf interessante Assemblagen hat sich Victoria Geiß zur Zeit verlegt.
Bei den Einführung am Samstag hatte Hartmut Kitzing die Kunst definiert „als etwas, das mit dem Unbekannten zu tun hat, dem Neuen, dem Fremden. Kunst ist Aufbruch“, sagte er. Eine – nicht ganz ernst gemeinte – Anleitung „Wie verhält man sich auf einer Vernissage“ lieferte er gleich mit dazu.