„Erlebnisreise Romantik!" - Auf den Spuren von Schubert und Liszt

Die in New York lebende Pianistin Nadejda Vlaeva gastiert am Sonntag, 3. Juli, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weltklassik am Klavier“ im Isernhagenhof. (Foto: Lisa Marie Mazzucco)

Aus New York zu Gast zu Gast im Isernhagenhof: Pianistin Nadejda Vlaeva

ISERNHAGEN (r/bs). Die in New York lebende Pianistin Nadejda Vlaeva begann mit fünf Jahren mit dem Klavierspiel und schon mit 15 Jahren wurde sie zum ersten Mal mit einem ersten Preis bei einem internationalen Wettbewerb ausgezeichnet.
Die Paarung von intensiver Musikalität und atemberaubender Virtuosität lassen die Interpretationen von Nadejda zu einem tiefen Seelen-Erlebnis werden, was Klassikliebhaber am Sonntag, den 3. Juli, um 17.00 Uhr im Isernhagenhof, Hauptstr. 68 in Isernhagen hautnah erleben können.
Dann lädt die Bulgarin ein zu einer „Erlebnisreise der Romantik“, die mit Schuberts G-Dur Sonate – einem Werk, das pianistische Hochleistung verlangt - in der Frühromantik beginnt und mit facettenreichen Werken von Liszt in der Hochromantik endet.
Die außergewöhnliche Musikalität und elektrisierende Virtuosität von Nadejda Vlaeva begeistern viele weltberühmte Musiker: Lazar Berman nannte ihr Talent ein "Geschenk Gottes" und Maestro Hans Graf stellte fest: "ihre Musikalität und Tiefe der Interpretation faszinieren mich". Mit 15 Jahren gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Liszt-Wettbewerb in Italien. Später gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Liszt-Wettbewerb in Budapest. Sie lebt derzeit in New York und konzertiert u.a. in der Carnegie Hall, im Lincoln Center und in der Merkin Hall. Nadejda Vlaeva hat sechs CDs veröffentlicht. Ihre CD "Transkriptionen von Bach" wurde vom britischen Label Hyperion veröffentlicht sowie von der Zeitschrift BBC Music Store als instrumentale CD des Monats ausgezeichnet. Ihre CD "Liszt“ gewann den Grand Prix "Liszt" du Disque.

Schuberts G-Dur-Sonate ist eine seiner ausgedehntesten und ernsthaftesten Werke. Ihr Eröffnungsakkord schafft eine zeitlose, fast hypnotische Stimmung. Ihre wunderbaren Harmonien und zarten Melodien halten uns in Schuberts intimer Welt fest, aber es gibt auch viele dramatische Passagen und dunkle Wendungen, die andere Gefühle in uns berühren.

Die Kompositionen von Liszt zeigen viele verschiedene Seiten des Komponisten. Die beiden ersten Werke wurden durch Liszts Reise in die Schweiz inspiriert. Beim ersten Stück hören wir klingende Glocken, beim zweiten fühlen wir Wasser fließen, beim ersten unvergessliche Melodie und gehaltene Hände, beim zweiten einen ausgelassenen Tanz. Die neunte Rhapsodie verbindet die gehörten lyrischen und virtuosen Qualitäten und entwickelt diese in ein grandioses Finale.
Der Eintritt kostet 20 Euro, Studenten 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Reservierungen per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211 936 5090.