Erkundung entlang des Kyffhäusers

Aktiv und kulturell interessiert war die SSV-Wandergruppe im Harz unterwegs.

30 Jahre Wandersparte des SSV-Thönse

SSV Thönse. Das 30-jährige Bestehen der SSV-Wandersparte nutzten 29 Mitglieder als Anlass für einen Ausflug über mehrere Tage zum Kyffhäusergebirge, organisiert von der SSV-Vorsitzenden Jutta Freitag. Auch fünf Gründungsmitglieder der Wandersparte waren unter den Teilnehmern.
In der Pension Weidemühle in Kelbra quartierte sich die Gruppe ein und machte sich sodann auf zu einem Rundgang durch Kelbra und entlang der Talsperre. Danach standen Kaffeetrinken und die Besichtigung der inzwischen vollständig restaurierten mittelalterlichen Königspfalz in Tilleda auf dem Programm.
Am nächsten Tag wurde die Barbarossahöhle besichtigt, ein Anhydrit-Höhlensystem mit eigenartigen, von den Decken herunterhängenden sogenannten Gipslappen ließ staunen. Die glasklaren Höhlenseen mit leuchtenden Wasserspiegelungen sowie ein feierlicher unterirdischer Saal beeindruckten. Danach standen zur Wahl ein Spaziergang durch hübsch angelegte Streuobstwiesen und die Besichtigung des Panoramamuseums. Zum Schluss dieses Tages bummelte die Gruppe noch durch Bad Frankenhausen, der Stadt mit dem schiefen Kirchturm.
Tags darauf ging es dann zum Kyffhäuser-Denkmal, dem berühmten Kaiser-Wilhelm-Denkmal oder auch Barbarossa-Denkmal genannt. "Alle Teilnehmer lauschten aufmerksam den Ausführungen des Fremdenführers", berichtet Gerda Rosemeyer vom Ausflug. Die Überreste der Oberburg mit dem 176 Meter tiefen Brunnen, der Mittel- und der Unterburg wurden auch besichtigt. Nach dem Mittagessen in der Kyffhäuser Denkmalwirtschaft schloss sich eine leichte Wanderung bei schönstem Wetter mit Blick zum Brocken an.
Ein Bummel mit dem Stadtbibliothekar von einst durch die hübsche Harzstadt Stollberg und eine Wanderung zum Josephskreuz ließen den letzten Tag der Jubiläumsreise harmonisch ausklingen.