Entspanntes Sommerfest der FDP auf dem Hof Gremmel

Dr. Isa Huelsz begrüßte auf dem Hoffest Gremmel den FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Birkner. (Foto: Renate Tiffe)

Gemütliches Beisammensein und Bericht aus dem Landtag

BURGWEDEL (ti). Es ist nicht leicht für die Liberalen in Burgwedel, sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen, nachdem die Wähler ihnen nur noch einen Sitz im Stadtrat zugebilligt haben. Zumal die Partei gerade auch in Burgwedel einmal bessere Zeiten erlebt hat. An diese Tradition knüpften die Parteivorsitzende Dr. Isa Huelsz und die aktiven Mitglieder an , als sie ganz selbstverständlich zum Hoffest in Großburgwedel einluden und beim Dorffest in Wettmar einen eigenen Stand unterhielten.
Es war so wie immer auf dem 23. Hoffest bei Heinrich Gremmel. In so langer Zeit haben wir alles an Wetter mitgemacht, sagte Isa Huelsz angesichts des nicht nachlassenden Regens an diesem Abend. Sie freue sich, dasss trotzdem so viele, Parteimitglieder und Freunde, auch Ratsmitglieder von der CDU, gekommen seien. Warum auch nicht? In der Tenne ließ es sich gemütlich beisammensitzen. Für Steaks und Bratwurst wurde unter dem gegenüberliegenden Schuppen gesorgt und an der Theke war Gremmels Enkelsohn Andre Krause unentwegt tätig. Der professionelle Nachschub an den Tischen wurde ausdrücklich begrüßt.
Fast unauffällig fügte sich als Gast der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Birkner ein, der sich dann kurz fasste mit seinem Bericht über das „Aktuellste aus dem Landtag“.
Es war der Tag der Haushaltsdebatte. Birkner sah die Landesregierung „total tiefenentspannt“, wie sie trotz sprudelnder Steuereinnahmen, weiter in die Schuldenkiste griff, mit dem Hinweis dass die Schuldenbremse erst für 2020 geplant sei. Die FDP wolle es allerdings nicht durchgehen lassen, dass die Kreditermächtigungen der vergangenen Jahre weitergeführt werden und ruft dafür den Staatsgerichtshof an. Gemeinsam mit der CDU wolle man auch juristische Klarheit über die Stichwahl zum Regionspräsidenten schaffen. „Da werden wir richtig weiterbohren“. Birkner forderte die Parteifreunde auf, sich jetzt schon Gedanken um die Kommunalwahl 2016 zu machen. Zwar bewege sich die Partei in einem schwierigen Umfeld, aber vor Ort sei durchaus mehr zu reißen.