Engenser Jugendfeuerwehr siegte bei den Maifestspielen

Jugendwartin Merle Schneider schenkte „ihren“ Mädchen und Jungen das neue Maskottchen. (Foto: Renate Tiffe)

Seit 40 Jahren Nachwuchsförderung – Bürgermeister gratulierte

ENGENSEN (ti). Ein Ereignis für die Engenser Feuerwehr. Ihre Jugendgruppe besteht 40 Jahre – Anlass genug, in diesem Jahr die Maifestspiele der Jugendfeuerwehren vor Ort auszurichten. Dass die Engenser Jungen und Mädchen bei der Rallye rund ums Dorf die meisten Punkte sammelten und damit Sieger wurden, war ein Geschenk, das sie sich selber machten und das auf dem Dorfplatz gebührend gefeiert wurde.
Spiel und Spaß sollten bei der Rallye im Vordergrund standen, im Feuerwehrjargon Orientierungsmarsch genannt. Eine Herausforderung war es aber doch für die insgesamt 17 Gruppen, die am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr auf dem Dorfplatz starteten. Denn an jeder der 10 Stationen auf der 4,7 Kilometer langen Strecke wurden Punkte vergeben.
Eine Herausforderung auch für die Betreuer der Engenser Jugendfeuerwehr, was die Organisation betraf. Merle Schneider und ihr Stellvertreter als Jugendwart, Thorsten Hillmann, waren dafür zuständig. 12 Jugendfeuerwehren aus Burgwedel, Isernhagen und Burgdorf waren beteiligt, sowie fünf Gruppen des jüngsten Nachwuchses, der sich „Kleinlöschmeister“ nennt, wie in B Burgwedel oder „Feuerflitzer“ in Burgdorf und „Löschmäuse“ in Isernhagen.
Letzte Station war das „Bullenreiten“, das Rodeo auf dem Dorfplatz. Je nach Kondition der Jugendlichen war es ein zusätzlicher Spaß am Ende oder nur eine Aufgabe, die bewältigt werden musste. Bei dem einen oder anderen hielt sich der Spaß in Grenzen. Lachen und Klatschen gab es aber genug von den anderen, die am Rande des großen Beckens versammelt waren.
Als auch die letzte Gruppe am Dorfplatz eingetroffen und die Punkte ausgezählt waren – die Uhr zeigte mittlerweile 15.30 - gab Ortsbrandmeister Uwe Balke feuerwehrgemäß das Kommando „antreten“ und in Windeseile formierten sich die 158 Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern zum riesigen Halbrund auf dem Dorfplatz.
Bürgermeister Axel Düker war zum Gratulieren gekommen. Er sprach davon, dass den Burgwedeler Jugendwehren 77 Jungen und 27 Mädchen angehören, „eine beeindruckende Zahl“. Engensen ist seit Jahren die Gruppe mit dem höchsten Mädchenanteil, nämlich 11 von 18 Mitgliedern. Hier werden auch die Kleinlöschmeister zentral für die ganze Stadt herangezogen. Der besondere Dank der Stadt gelte den ehrenamtlichen Ausbildern, Betreuern und Unterstützern für ihre Arbeit, betonte Düker.
Und dann war es soweit. Jeder der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielt eine Plakette am roten Band umgehängt. Bei den Jüngsten waren die Löschmäuse aus Isernhagen vorn und erhielten den ihn zustehenden Beifall. Jubel brach aus, als sich der Sieg der Engenser Jugendwehr herausstellte. Düker drückte dem Ortsbrandmeister und der Jugendwartin die Hand. Merle Schneider zeigte sich glücklich. Das war nun die Gelegenheit, ihrer Gruppe das Maskottchen zu übergeben, das sie künftig überall begleiten wird. Und alle freuten sich über die Riesenmarzipantorte, die Thorsten Hillmann gefertigt hatte.