Endoprothetikzentrum im KRH Klinikum Großburgwedel ist zertifiziert

Oberarzt Michael Frömel (Koordinator EPZ Großburgwedel), Semsi Tüzün (QMB Klinikum Großburgwedel), Chefarzt Dr. Achim Elsen (Leiter EPZ Großburgwedel). (Foto: Petra Kesten-Kühne)

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie bietet Behandlungen auf hohem Niveau

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Klinikum Großburgwedel ist seit Dezember 2014 zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ). Damit ist das Team um Chefarzt Dr. med. Achim Elsen die erste Abteilung innerhalb des Klinikums Region Hannover und die dritte im Großraum Hannover, die dieses Überprüfungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat. Durch die Verleihung des Zertifikats durch die Firma Endocert (Initiative der deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie) weist die Fachabteilung in Großburgwedel nach, dass sie im Bereich der Endoprothetik (künstlicher Gelenkersatz der großen Gelenke) höchste Standards bereitstellt.
Unter anderem ist festgelegt, dass nur sehr erfahrene und spezialisierte Operateure diese Eingriffe durchführen dürfen. Für die Klinik im KRH Klinikum Großburgwedel heißt dies, dass nur der Chefarzt und zwei Oberärzte den Ersatz von Hüft- und Kniegelenken vornehmen. Zudem muss die Abteilung den Erfolg dieser Ersatzoperationen genauestens anhand speziell definierter Faktoren überprüfen und verfolgen.
Damit führt die von Dr. Elsen geleitete unfallchirurgisch-orthopädische Abteilung die qualitative Verbesserung der endoprothetischen Versorgung der Bevölkerung fort. Bereits Anfang 2014 investierten die Chirurgen in Großburgwedel in einen in Amerika entwickelten Operationsroboter, der den Operateuren dabei hilft, Knieprothesen mit bisher noch nicht gekannter Präzision bei Gelenkverschleiß zu implantieren (Makoplasty®).
Seit Mai 2014 wird der Roboter sehr erfolgreich eingesetzt. Großburgwedel ist die erste Klinik Norddeutschlands, die dieses Verfahren anwendet und gilt in Deutschland als Referenzzentrum. Eine Patientenveranstaltung, bei der diese Technik vorgestellt wird, findet am Montag, dem 12. Januar, um 18.00 Uhr im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, Hannover statt.