Eine Krone für den König

Zum krönenden Abschluss gab es für Bürgerkönig und Schützenchef Volker Speckmann noch eine Runde über den Hof.

Fantastische Stimmung beim Kleinburgwedeler Schützenfest

Von Birgit Schröder

KLEINBURGWEDEL. Über drei Tage herrlichstes Wetter freuten sich über Pfingsten die Kleinburgwedeler Schützen und ihre zahlreichen Gäste. Prächtig gelaunt strahlten Könige und Besucher mit der Sonne um die Wette.
Bereits der Auftakt am Freitag war mehr als gelungen: rund 250 Gäste genossen das Essen im Festzelt mit der Proklamation der Kleinburgwedeler Könige und der anschließenden Party, die bis in den frühen Morgen dauerte.
Beim Umzug am Samstag erhielten Kinderkönigin Luisa Gollnau und Jungschützenkönigin Alexandra Röhrig ihre Scheiben gebracht. Eigentlicher Höhepunkt ist jedoch jedes Jahr der große Festumzug am Sonntag. Kurzes Sammeln nach dem Gottesdienst und dann ging es – als kleine Planänderung – erst zu Dennis Koernig, dem Gewinner der Festscheibe, bevor die Scheibe zur „Junges Volk“-Königin Sonja Reibenstein gebracht wurde.
Inzwischen brannte die Sonne unerbittlich auf die vielen Umzugsteilnehmer und so waren nicht nur die Musiker froh, endlich in der Wallstraße angekommen zu sein. Dem Hausherren gebührte die Ehre sich als Erster feiern zu lassen, denn der Kleinburgwedeler Schützenchef Volker Speckmann hatte sich die Bürgerkönigsscheibe erkämpft. Ebenfalls am Hause Speckmann wurde die Schützenkönigsscheibe von Thomas Fischer „zwischengeparkt“, denn ganz nach Wettmar, dem Wohnort Fischers, wollten die Schützen an diesem Tag nicht mehr laufen. Als Trost setzte Lisa Speckmann ihm eine ganz besondere Krone auf, die seine Königswürde oder vielleicht auch „Sultanswürde“ unterstreichen sollte.