Eine gemeinsame Einstimmung auf die kalte Jahreszeit

Vor allem für die kleinen Umzugsteilnehmer war der Laternenumzug in Wettmar wieder ein stimmungsvolles Erlebnis. (Foto: Renate Tiffe)

Wettmarer Jugendfeuerwehr lud zum Laternenumzug ein

WETTMAR (ti). Die Uhren gingen noch nach der Sommerzeit und die Dämmerung hatte erst eingesetzt. Der Platz vor dem Feuerwehrhaus in Wettmar füllte sich langsam. Immer mehr Kinder kamen mit ihren bunten Laternen, begleitet von Eltern und Großeltern. Um 18.30 Uhr formierte sich dann der Musikzug der Feuerwehr. Zu beiden Seiten entzündeten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr ihre Fackeln und los ging´s: „Laterne, Laterne...“
Ein langer Zug schloss sich an. Mittlerweile war es dunkel geworden. Die Laternen leuchteten in allen nur denkbaren Variationen, bevorzugt die Halloweenfiguren. Sogar ein Auto war zu sehen neben all den farbigen und selbstgebastelten schwarz-weißen Modellen mit den eigenen Malereien. Viele Eltern schoben eine Sportkarre vor sich her, in der die Kleinsten ihre Laterne festhielten. Nicht zu langsam bewegte sich der Zug durch das Altdorf. Es war kalt geworden in den letzten Tagen. Etwa zwei Kilometer lang war die Strecke, die die Feuerwehr ausgesucht und abgesichert hatte. „Guter Mond, Du gehst so stille“ und „Weißt Du wie viel Sternlein stehen“ spielte die Kapelle.
Unterdessen wurden am Feuerwehrhaus die letzten Vorbereitungen für das Nachher getroffen. Der Grill war schon angezündet und ein Getränkestand eingerichtet. In einem Zelt war das Glücksrad aufgestellt, an dem sich die Kinder nach dem Umzug versuchen konnten. Viele Preise wurden auf den Tischen ausgebreitet. Am „Fan-Shop“ tummelte sich Griso, das Maskottchen der Jugendfeuerwehr. Und ...ja auch ein bisschen Werbung für den Nachwuchs war dabei: „Eine starke Truppe unsere Jugendfeuerwehr.“
Beim Laternenumzug in Wettmar geht es eben nicht nur um das „Laternegehen“, sondern zugleich auch um eine gemeinsame Einstimmung im Dorf auf die kalte und dunkle Jahreszeit.