„Ein starker Jahrgang“ bei der Mathematik-Olympiade

Bei verschiedenen mathematischen Spielen versuchten die Schüler/innen einen Tresor zu knacken. (Foto: Dana Noll)

Jasper Kleym und Finn Benedek stiegen aufs Siegertreppchen

BURGWEDEL (dno). 29 Schüler/innen aus den umliegenden Grundschulen, darunter auch Thönse, Wettmar und Kleinburgwedel, nahmen an der diesjährigen Landesrunde der Mathematik-Olympiade teil. Bereits zum vierten Mal schwitzten die Jungen und Mädchen aus den 3. und 4. Klassen bei sommerlichen Temperaturen in der Aula des Gymnasiums Großburgwedel. Zuvor hatten sie sich in drei Runden an ihrer Grundschule für die Landesrunde qualifiziert. Die jeweils zwei Besten wurden dann zum Wettbewerb eingeladen.
Dass Mathematik nicht unbedingt „Jungssache“ ist, bewies ein Blick auf die Teilnehmerliste. Über ein Drittel waren Mädchen, die sich in diesem Jahr zum Entscheid gerechnet hatten – auch wenn es für das Siegertreppchen nicht ganz gereicht hatte.
So erkämpfte sich im dritten Jahrgang Jasper Kleym den ersten Platz:“Es hat viel Spaß gemacht, die Aufgaben waren nicht schwer für mich, Mathe macht mir eben Spaß!“
Auf das Silberpodest kletterte Frederik Heisterkamp, Tomke Hinrichs und Hakon Vosberg teilten sich den dritten Platz.
In der 4. Klasse lag Finn Benedek vor Jan Drecker und Linus Feddern. Da die Ergebnisse sehr eng beieinander lagen, wurden in diesem Jahr auch Anerkennungspreise an Schüler/innen vergeben, die den 3. Platz nur knapp verfehlt hatten. So wurden Felix Staufenbiel, Milla Sophie Bremer, Enno Klages und Carl Sponagel zusätzlich ausgezeichnet.
Für alle Teilnehmer/innen gab es einen Kinogutschein gesponsert von der Sparkasse Hannover sowie für die Erstplatzierten Büchergutscheine von Böhnert und eine Medaille.
In der Mittagspause wurden verschiedene Aktivitäten angeboten – von sportlichen und mathematischen Spielen über Bücher- und Informationstische bis hin zu einem Kryptologie-Wettbewerb.
„Der Jahrgang war in diesem Jahr sehr stark. Der Wettbewerb ist ein schönes Forum, auch mathematische Höchstleistungen mal zu würdigen. Das wird selten gemacht, sonst werden eher sportliche Wettkämpfe ausgetragen“, so Martin Conrad, Koordinator am Gymnasium Großburgwedel und zuständig für die Begabtenförderung.