Ein Jahr der Konsolidierung bei der Bürgerstiftung

Vorstandsmitglied Marita Mensching und der Vorsitzende der Bürgerstiftung Michael Koch präsentieren das Jahresmotto für 2012. (Foto: Renate Tiffe)

„Heimat – Natur – Umwelt“ ist das Motto für 2012

ALTWARMBÜCHEN (ti). Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die Bürgerstiftung Isernhagen. Das Stiftungskapital konnte durch Zustiftungen um 10.000 Euro auf jetzt 402.000 Euro erhöht werden.
Trotz der weiterhin niedrigen Zinseinnahmen von 7.600 Euro konnten Projekte mit 41.500 Euro gefördert werden. Die Zahl der Mitglieder ist um 8 auf 84 gewachsen. 2012 solle nun ein Jahr der Konsolidierung werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Koch in einem Pressegespräch. Der Blick wird auf 2013 gerichtet, wenn die Stiftung ihr 15-jähriges Bestehen begeht.
Natürlich werde weiter an der kontinuierlichen Erhöhung des Stiftungskapitals gearbeitet, so Koch. Der hohe Einsatz der ehrenamtlichen Mitglieder und die Spendenbereitschaft der Isernhagener versprechen auch für 2012 gute Ergebnisse. Die bewährten Aktionen wie das Benefiz-Golfturnier, der Schlemmerabend bei real und der Verkauf des Adventskalenders werden ebenso weitergeführt wie die Unterstützung der Heinrich-Heller-Schule und der Pausenapfel für die Grundschulen. Die Stipendien aus der Bodo-Herwig-Stiftung werden künftig ebenso verliehen. Voraussichtlich im Herbst wolle die Stiftung sich zum Erbrechtsmarketing äußern. Die Öffentlichkeit soll dann über mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bei den Stiftungen informiert werden. Über ein Konzept wird bereits nachgedacht.
Als Jahresmotto für 2012 wurde das Thema „Heimat – Natur – Umwelt“ gewählt. In Zeiten der Globalisierung gewinne der Begriff Heimat wieder an Bedeutung, erklärte Koch. „Wir wollen als Klammer dienen für die sieben Ortschaften Isernhagens, denen noch die innere Bindung fehlt“. Dazu werde die Stiftung mehr in den Ortsteilen präsent sein. Die Überlegungen gehen auch in Richtung einer Fahrradrallye, als symbolischer Verbindung unter den Ortsteilen. Vielleicht rückt dann die geographische Mitte der Gemeinde mehr in den Blickpunkt, die irgendwo auf einem Feld nahe der Kreisstraße 114 verortet ist.
Im Zusammenhang mit dem Jahresmotto ist für dieses Jahr eine engere Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund (NABU) vorgesehen. Beide haben sich auf die Fahnen geschrieben, den Bärenklau zu bekämpfen. Die Monsterpflanze breitet sich enorm aus, verdrängt viele Nutzpflanzen und ist dazu noch giftig. „Da wollen wir richtig aktiv sein und auch Paten gewinnen für die Nachbearbeitung“, so Vorstandsmitglied Wolfgang Stolt. Gedacht ist auch an eine Vogelzählaktion und das Aufhängen sowie die Pflege von Nistkästen.