Ein Bier aus Burgwedel

Braumeister Sven Jan-Hendryk Harder (l.) überreichte die erste Kiste „Burgwedeler Dunkel“ an den Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller mit der Bitte, diese an die französischen Freunde in Domfront-en-Poiraie zu überreichen. Im Hintergrund das Fachwerkgebäude der ehemaligen Schlachterei, welches laut Harder mit den vorhandenen Kühlmöglichkeiten für die Brauerei ideal geeignet ist. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Im Spätsommer eröffnet die „Burgwedeler Brauerei“

GROSSBURGWEDEL (bgp). Über 110 Jahre musste Burgwedel ohne eigene Brauerei auskommen, nun will der junge Diplom Braumeister Sven Harder in den hinteren Kühlräumen der ehemaligen Schlachterei Fortmüller neue Maßstäbe mit seiner "Burgwedeler Brauerei" setzen.
Bis die Brauerei von allen zuständigen Stellen genehmigt ist und der Umbau der Räumlichkeiten erfolgen kann, feilt Sven Harder an zwei Biersorten, die er im Stammsortiment ab August oder September anbieten möchte: "Burgwedeler Hell" und "Burgwedeler Dunkel".
Eine erste Kostprobe des dunklen Bieres "mit der feinen Karamellnote" und 12,5 Prozent Stammwürze hatte er bei einem Gespräch mit Hans Fortmüller bereits im Gepäck. Dessen Bruder Rolf Fortmüller bekam in seiner Funktion als Ortsbürgermeister die Holzkiste mit neun Flaschen "Burgwedeler Dunkel" von Sven Harder feierlich überreicht mit der Bitte, diese im Rahmen der Jubiläumsfahrt an die Vertreter der Partnergemeinde Domfront-en-Poiraie zu überreichen.
„Das ist schon etwas besonderes, so ein eigenes Bier", freute sich Fortmüller, einen solchen Genuss mit Lokalkolorit an die französischen Freunde überbringen zu dürfen. Der junge Braumeister ist überzeugt, dass die Premiere des Burgwedeler Bieres in Frankreich ein Erfolg wird, da es mit der leichten Karamellnote nach seiner Erfahrung auch denen schmeckt, die bisher kaum oder gar kein Bier getrunken haben.