Egon Müllers Enkel setzen Kampf gegen Hausmarder fort

Klaus und Harald Müller führen die Arbeit ihres verstorbenen Großvaters Egon Müller gegen Marderbefall weiter. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Opa hat uns alles weiter gegeben, auch das Rezept für seinen Duft“

GROSSBURGWEDEL (hhs). Mitte Mai ist Dr. Egon Müller verstorben. Der Großburgwedeler hatte sich nach seinem erfüllten Berufsleben weit über den hiesigen Bereich hinaus einen Namen gemacht als überaus erfolgreicher Marderexperte.
Das kam nicht ganz von ungefähr: Egon Müller war im ländlichen Bereich aufgewachsen, verfügte über ein großes Einfühlungsvermögen in natürliche Zusammenhänge und verwendete dieses große Wissen zum Wohle von Natur und Menschen. Er war ein großer Naturfreund, der die Schöpfung achtete und er hat der Bekämpfung der sogenannten Hausmarder eine vollkommen neue Richtung gewiesen: „Ist der Steinmarder zum Hausmarder geworden, dann musst Du Dich in ihn hinein denken und ihn mit seinen eigenen Mitteln vertreiben“, erklärte Dr. Egon Müller zu Lebzeiten noch die von ihm entwickelte, erfolgreiche Strategie gegen den Hausmarder.
Egon Müller ist leider verstorben, aber das erfolgreiche Vorgehen gegen Marder oder Waschbären im Haus wird fortgesetzt, von seinen beiden Enkeln, Harald und Klaus Müller. „Unsere Großeltern haben immer hier in Großburgwedel gelebt und Opa war in den letzten Jahren hier zuverlässiger Ansprechpartner in Bezug auf die Vertreibung von Mardern und anderen ungebetenen Gästen in den Häusern. Das wollen wir fortsetzen“, erklärten die beiden Brüder im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten. Egon Müller habe ihnen alles beigebracht und insbesondere auch das Rezept für „Opas ganz besonderen Duft“, der die Marder mit Sicherheit vertreibt.
Die Erfahrungen der beiden Nachfolger sind gegenwärtig nicht sehr beruhigend: „Immer mehr Marder finden den Zugang zu Häusern und auch die Waschbären dringen in die Ortschaften vor“, wissen sie. Besonders schlimm werde es, wenn die Raubtiere ihren Nachwuchs innerhalb der Gebäude groß ziehen. Dann blieben Nahrungsreste der Tiere zurück, die dann irgendwo im Dach verwesen und für schrecklichen Gestank sorgen.
Hinzu komme der psychische Druck, den die Hausbewohner empfinden würden, wenn wilde Tiere im Haus ihr Unwesen treiben. Obendrein seien bei Marder- und Waschbärbefall die Schäden immer gewaltig. Allerdings nicht jedes Geräusch im Haus hat seine Ursache im Marderbefall. „Sehr häufig sind Mäuse, Ratten oder Siebenschläfer die Verursacher“, so ihre Erfahrung.
Damit man zur Schadensbestimmung nicht gleich Teile von Deckenvertäfelungen aufreißen muss, haben sie sich ein technisches Endoskop angeschafft. „Dann bohren wir nur ein kleines Loch und können anschließend genau sagen, welcher Bösewicht dort oben sein Unwesen treibt und wie man ihn vertreiben kann“.
Wer Ärger mit ungebetenen Gästen wie Marder und Waschbären im Hause hat, wende sich an Harald und Klaus Müller unter 0151/21012139.