Dr. Hendrik Hoppenstedt erneut zum Direktkandidaten gewählt

Großer Applaus für den wiedergewählten Dr. Hendrik Hoppenstedt. (Foto: Dana Noll)
 
Dr. Maria Flachsbarth war unter den ersten Gratulanten. (Foto: Dana Noll)

CDU-Bundestagsabgeordneter erhält 95,2 Prozent der Delegierten-Stimmen

BURGWEDEL/ISERNHAGEN/WEDEMARK/BURGDORF (dno). Mit 80 Ja-Stimmen (85 Stimmberechtigte) haben die CDU-Delegierten ihren Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt als Direktkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Der 44-jährige Jurist hatte bereits am Rande des CDU-Kreisparteitages im November letzten Jahres sein Interesse an der Kandidatur bekundet.
Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 gewann Hoppenstedt den Wahlkreis erstmals seit 15 Jahren mit knapp 45 Prozent der Erststimmen direkt für die CDU. Seitdem setzt sich der Abgeordnete im Bundestag für die Interessen der Städte und Gemeinden Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark und Wunstorf des Bundestagswahlkreises Nr. 43 (Hannover-Land I) ein.
In seiner Rede bedankte er sich, „für die große Ehre und die Zusammenarbeit und versprach, weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen seines Wahlkreises zu haben.“
„Ich will unseren Erfolg von 2013 wiederholen und den Wahlkreis erneut für die CDU direkt gewinnen, damit ich mich weiter in Berlin für die Belange der Menschen aus der Region einsetzen kann“, so Hoppenstedt.
Einen Unterstützer fand der Kandidat in Volker Kauder MdB, CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, der als Gastredner zur Wahlkreisvertreterversammlung ins Landhaus Hennies gekommen war. Er lobte Hoppenstedt für „seine fachliche Kompetenz, die er auch in Fraktionssitzungen schon mehrfach unter Beweis gestellt habe.“
Weiterhin warf Kauder einen Blick auf das neue Jahr, dass er als „Schicksalsjahr“ bezeichnete. „Wir werden mit Entscheidungen und Herausforderungen ringen.“ Dabei verwies er auf den EU-Austritt der Briten, die schwierige Lage in der Ukraine oder auch den neuen amerikanischen Präsidenten Trump, um dessen Entscheidungen es auch „bei seinem nächsten Besuch in Washington gehen werde.“ Auch innenpolitisch sind weiterhin Themen wie Sicherheit („Wir brauchen eine Mindeststrafe von einem Jahr!“) Terrorbekämpfung („Mehr Schutz auf öffentlichen Plätzen!“) sowie die Flüchtlingssituation auf der Agenda. Dabei machte er klar, dass „er die Bundeskanzlerin in vielen Aspekten unterstütze und das es „eben auch notwendig sei, mit Ländern wie der Türkei aber auch Ägypten, Tunesien, Libyen oder Marokko, Abkommen zu schließen.“
„Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurück gegangen. Das zeigt, dass wir Wort gehalten haben und Erfolg hatten mit zahlreichen Maßnahmen“, so Kauder. Weiterhin würdigte er unser Land als „starken Staat, der vielen Menschen Sicherheit bieten kann.“
„Keiner Generation ist es so gut gegangen! Renten, Löhne und Arbeitsplätze steigen, junge Menschen haben Chancen und wer einen Ausbildungsplatz sucht, der findet diesen auch“, so Kauder weiter. Dem stimmte auch Dr. Hendrik Hoppenstedt zu:“Jeder zweite Euro geht in den sozialen Bereich.“
Mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September 2017 zeigten sich die CDU-Politiker zuversichtlich: „Wir müssen wieder eine Bundesregierung stellen können, die die Aufgaben meistert. In Europa heißt es, zusammenstehen, obwohl derzeit die Solidarität zu wünschen übrig lässt. Dabei hätten sie immer einen Blick auf die „außenpolitische Lage als auch auf die Innenpolitischen Mitbewerber!“ So wie auf den SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, der in Punkten wie Eurobonds und Managergehälter heftig kritisiert wurde.