Dr. Björn Hoppenstedt setzt auf Kontinuität

Ortsbegehung in Fuhrberg (v.r.): Jörg Heuer, Dr. Björn Hoppenstedt, Fritz Garms, Wilhelm Timpe, Rainer Leonhardt und Hermann Wöhler im Gespräch. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Gesunde Finanzen sind das Markenzeichen unserer Stadt“

BURGWEDEL (hhs). Dr. Björn Hoppenstedt hatte in einem Bürgerbrief seine Ziele formuliert hat, die er erreichen möchte. Die Stadt stehe mustergültig da und insofern könne es nicht darum gehen, nun alles anders zu machen.
Er stehe für Kontinuität und konsequente Weiterentwicklung der Burgwedeler Stärken und kündigte eine Bildungsoffensive für Kindergärten an. Eine dritte Betreuungskraft soll dafür Grundlage sein. Bezahlbarer Wohnraum für Senioren und jüngere Familien müsse geschaffen werden.
Wirtschaftsförderung werde weiterhin Chefsache bleiben, aber die Betrieben werden eine Anlaufstelle im Rathaus erhalten, um passgenau die Anliegen von Unternehmen und Handwerk zu betreuen. Die vorhandene Infrastruktur soll gesund erhalten werden, um Investitionsstaus vorzubeugen. Schließlich Verstärkung der städtischen Bemühungen um Umwelt- und Klimaschutz zum Erhalt der wunderschönen Landschaften und Naturräume und last but not least Erhalt der gesunden Finanzen.
Hoppenstedt hatte Ende der vergangenen Woche in den Ortsteilen zu Ortsbegehungen eingeladen. Er wollte dort die unterschiedlichen Problemlagen kennenlernen. Auf Nachfrage der Burgwedeler Nachrichten bezeichnete er seine Erfahrungen als durchweg positiv. Es sei gelungen, ohne einen offiziellen Rahmen dabei mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und er habe nun einen Eindruck, wo der Schuh drückt.
Das Sporthallenproblem stehe in den Ortschaften Thönse, Fuhrberg und Engensen ganz oben an. In Thönse hätten die meisten Teilnehmer an der Ortsbegehung die starke Verunreinigung der Gehwege und angrenzender Flächen mit Hundekot beklagt. Was er selbst dabei gesehen habe, halte er keinesfalls für hinnehmbar.
In Oldhorst haben sich die Einwohner über die starke Verkehrsbelastung beklagt. Man wünsche eine Radwegeanbindung an Großburgwedel, damit die Kinder gefahrlos mit dem Fahrrad ihren Schulweg nach Großburgwedel zurücklegen können.
In der Ortschaft Fuhrberg führte der Rundgang zu Ludwig-Harms-Kirche und Gemeindehaus. Hier informierte sich Hoppenstedt über die Pläne zur Veränderung des Platzes vor dem Gemeindehaus. Der Bewuchs vor dem Gemeindehaus lasse den wunderschönen Fachwerkgiebel beinahe verschwinden, stellte er fest. Lichte man die Bäume und Büsche aus, stehe aber die Abgeschlossenheit des Gemeindehauses bei der Nutzung für private Feiern auf dem Spiel. Die Teilnehmer an der Ortsbegehung wollen eine zügige Lösung des Abwasserproblems. Solange die Druckrohrleitung zum zentralen Klärwerk in Großburgwedel nicht stehe, habe Fuhrberg keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch seine Hausbesuche bezeichnete Hoppenstedt als Erfolg. Die Mitbürgerinnen und Mitbürger hätten ihn sehr offen empfangen. Er werde die Hausbesuche bis zum Wahltag fortsetzen.