Doppik und Gemeindebüros

Kirchenkreistag diskutiert Reformprozesse

WEDEMARK/BURGWEDEL/ISERNHAGEN (r/bs). Niedersachsens Kommunalverwaltungen arbeiten bereits seit ein paar Jahren nach den Prinzipien der sogenannten Doppik (Doppelte Buchführung in Konten); aktuell stellen jetzt auch die Kirchenkreisämter in der hannoverschen Landeskirche von der Kameralistik auf die kaufmännische Buchführung um.
Der Kirchenkreistag Burgwedel-Langenhagen beschäftigt sich ebenfalls mit der nicht ganz einfachen Materie: Während der kommenden Sitzung am 26. Juni informiert das Kirchenkreisamt Burgdorfer Land die Mitglieder über den Stand der Doppik-Einführung.
Ein weiteres Thema des Abends ist der Organisations-Entwicklungsprozess für Gemeindebüros, den der Kirchenkreistag im Frühjahr 2015 auf den Weg gebracht hatte. Ziel waren die Entwicklung und die anschließende Umsetzung von einheitlichen Standards für alle Büros der Gemeinden im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen. Mittlerweile liegt die Abschlussevaluation zu diesem Prozess vor.
Im Anschluss an die Einführung der neuen Kirchenvorstände, die im Juni in den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden stattfindet, beschäftigen sich die Kirchenkreistagsmitglieder auch mit der Zusammensetzung ihres Gremiums in der kommenden Wahlperiode. Festzulegen sind die Zahl der zu wählenden Mitglieder und der Zuschnitt der Wahlbezirke.
Der Kirchenkreistag, das Parlament des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, tagt in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 26. Juni 2018, ab 18.00 Uhr im Gemeindehaus der St.-Michaelis-Kirchengemeinde in Bissendorf. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.