„Die Meister der Melodie!“

Pianist Timur Gasratov gastiert am Sonntag, 3. Dezember, um 17.00 Uhr im Isernhagenhof. (Foto: Timur Gasratov)

Pianist Timur Gasratov spielt Schubert und Rachmaninow

ISERNHAGEN (r/bs). In der Reihe "Weltklassik am Klavier!" am Sonntag, 3. Dezember, um 17.00 Uhr erwartet die Gäste im Isernhagenhof, Hauptstraße 68 in Isernhagen F.B. wieder ein echter musikalischer Leckerbissen.
Pianist Timur Gasratov - für sein Können international vielfach ausgezeichnet - setzt mit seinem Programm zwei großartigen „Grenzgängern“ der Romantik ein Denkmal: Schubert und Rachmaninow - zwei begnadete Komponisten, zwei Romantiker, die nicht wirklich der Romantik angehörten. Mit Schuberts A-Dur Sonate und Rachmaninows Sonate Nr. 2 stellt Gasratov zwei pianistisch höchst anspruchsvolle Werke in den Mittelpunkt seines Programmes. Dazwischen schieben sich noch zwei andere – zwei wahre - Romantiker mit ihren funkelnden Kleinodien: Liszt und Mendelssohn-Bartholdy.
Timur Gasratov debütierte bereits mit 10 Jahren als Komponist und mit 14 Jahren als Pianist. Seine Ausbildung begann in der berühmten Stoljarski-Musikschule in Odessa, aus der u.a. auch David Oistrach und Emil Gilels hervorgingen. Er verfeinerte sein pianistisches Können weitergehend auch in Freiburg und Saarbrücken. Sein Spiel überzeugt in hohem Maße durch die Reife seiner Interpretationen, seine Innigkeit und seine grandiose Virtuosität. In den vergangenen Jahren wurde er deshalb mit 12 Preisen bei internationalen Klavier- und Kammermusik-Wettbewerben in Europa ausgezeichnet, u.a. bei den Wettbewerben Walter Gieseking, Schura Tscherkasski, Undamaris und Emil Gilels. Seit 2007 unterrichtet Timur Gasratov klassisches Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg und konzertiert regelmäßig als Solist und Kammermusiker.
Der Eintritt kostet 20 Euro, Studenten 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei.
Reservierungen per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211 936 5090
Infos unter: www.weltklassik.de.
"Weltklassik am Klavier - Lyrische Gegensätze - die Meister der Melodie!"
Schubert und Rachmaninow - zwei begnadete Liedkomponisten, zwei verschiedene Epochen; zwei Romantiker, die nicht wirklich der Romantik angehörten. Während sich Schubert aus der Klassik kommend der Romantik bereits annähert, befindet sich Rachmaninow schon auf dem Weg von der Romantik zur Moderne. Unterschiedlich geprägt ist daher ihr Kompositionsstil: Schubert zeigt sich in unerschöpflichem Einfallsreichtum als Erfinder herrlichster Melodien, die im Laufe des Werkes in immer neuer Beleuchtung faszinieren. Leicht und transparent gestaltet er die dramatischsten Elemente seiner A-Dur Sonate, einem seiner letzten Werke. Im Gegensatz dazu ist Rachmaninows Sonate undurchdringlicher, gezeichnet von Spannungen und explosiven Klangkaskaden. Der liedhafte Charakter kristallisiert sich erst im mittleren Satz zu vollständiger Poesie heraus.