Diavortrag im IKM-Treff

„Syrien im Bild, wie es einmal war“

BURGWEDEL (r/bs). Den Zauber Syriens, wie es ihn in der Zeit vor dem Krieg gab, wird Doris Litzkendorf in einem Diavortrag noch einmal auferstehen lassen.
Ihre Bilder und Eindrücke von einer Rundreise im Jahr 2009 zeigt sie am Donnerstag, 8. Februar, ab 19.00 Uhr im IKM-Treff an der Von-Alten-Straße 18 in Großburgwedel. „Es ist der erklärte Wunsch unserer syrischen Mitbewohner in Burgwedel, nicht das heutige, in weiten Teilen zerstörte, sondern das einstige Syrien aus der Zeit vor dem Krieg zu zeigen“, erklärt Friedrich Dörr vom IKM.
Von Aleppo mit der im 12. Jahrhundert erbauten Zitadelle geht es über die Ruinenstadt Resafa weiter zu den Relikten des großen Stadtstaates Dura Europos, wo sich die Seidenstraßen kreuzten. Dort haben alle Nationalitäten nebeneinander gelebt – mit ihren unterschiedlichen Religionen. Dort entstand das erste Alphabet, und auch das Rad soll dort erfunden worden sein.
Weiter geht es über Palmyra mit dem Hadrianstor nach Apameia mit der längsten Säulenstraße der Welt. In Hama wird das größte Wasserrad bewundert, ebenso die besterhaltene Kreuzritterburg Krak des Chevaliers und Ma’alou, wo das Vaterunser in Aramäisch, der Sprache von Jesus, vorgetragen wird. Den Höhepunkt und Abschluss ihrer Syrien-Reise erlebte Litzkendorf in Damaskus.