"Diakoniestation Burgwedel für ambulante Kranken- und Altenpflege" wird 25 Jahre alt

Die Mitarbeiterinnen der "Diakoniestation Burgwedel für ambulante Kranken- und Altenpflege" betreuen ständig zwischen 135 und 150 pflegebedürftige Menschen.

Tag der offenen Tür mit vielen Informationen am Montag, den 28. Juli

GROSSBURGWEDEL (hhs). Die „Diakoniestation Burgwedel für ambulante Kranken- und Altenpflege e.V.“, so der korrekte Name der Einrichtung, die von den Burgwedeler Mitbürgerinnen und Mitbürgern eigentlich immer nur liebevoll verkürzt als „Diakonie“ bezeichnet wird, hatte am Freitag dieser Woche ihren 25. Geburtstag. 25 Jahre Erfolgsgeschichte, kann man sagen, aber auch 25 Jahre harte Arbeit zum Wohle der Schwächsten in unser aller Umfeld. Man stelle sich nur einmal kurz vor: Was tun, ohne die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Burgwedel? Eine Horrorvorstellung für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zum 25. Geburtstag nicht vertieft werden soll.
Ein kurzer Rückblick auf die Entstehungsgeschichte sei erlaubt: 1966 wurde in Burgdorf, die Stadt war damals noch Sitz des Landkreises Burgdorf, die „Hauspflege der Inneren Mission Burgdorf e.V.“ gegründet. Der Verein arbeitete als Kooperationspartner der Sozialstationen Burgwedel, Isernhagen und Wedemark und betreute kranke und hilfsbedürftige Menschen im Bereich des Kirchenkreises Burgwedel. Das war ein riesiges, kaum zu bewältigendes Einsatzgebiet, das den Kirchenkreistag Burgwedel am 27. April 1989 dazu veranlasste, einen eigenen Verein zu gründen. Am 4. Juli 1989 wurde die „Diakonische Haus- und Familienpflege Burgwedel e.V.“ als Rechtsnachfolger der Hauspflege Burgdorf in Kooperation der drei politischen Gemeinden Isernhagen, Burgwedel und Wedemark, die alle im Kirchenkreis Burgwedel liegen, gegründet. Mitglieder des Vereins waren die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Altwarmbüchen, Bissendorf, Brelingen, Elze-Bennemühlen, Fuhrberg, Isernhagen/Marien, Kirchhorst, Mellendorf, Resse und Wettmar sowie der Kirchenkreis Burgwedel. Der Verein war eine Säule der Arbeit der Sozialstationen. Vorsitzender war damals Pastor Buttler. Der Vereinszweck wurde in der Satzung so definiert: „Im diakonischen Auftrag der Gemeinde, als Wesens- und Lebensäußerung der Kirche und in Ausübung christlicher Nächstenliebe betreibt der Verein offene fürsorgerische Arbeit, Krankenpflege, Haus- und Familienpflege und dergleichen...“. Nach einer Vorbereitungsphase nahm der Verein am 1. Januar 1990 mit 14 Einsatzkräften seine Pflege- und Betreuungstätigkeit auf.
Die Geschäftsstelle befand sich damals in der Pestalozzi-Stiftung. Sie wurde am 1. November 1994 in die Seniorenbegegnungsstätte verlegt. Sein erstes Fahrzeug erhielt der Verein am 1. März 1991, ein weißer Polo, der mit einer Spende des Bürgervereins Isernhagen aus dem Erlös des Weihnachtsmarkts finanziert wurde.
Am 1. Januar 1995 trat die Pflegeversicherung in Kraft und damit veränderte sich die Arbeit der Einrichtung. Die Sozialstationen Isernhagen und Wedemark übernahmen auch die Haus- und Familienpflege in eigener Verantwortung. Die Sozialstation Burgwedel wurde geschlossen und übertrug ihre Aufgaben an die Diakonische Haus- und Familienpflege Burgwedel. Dazu wurden die Mitarbeiterinnen und Patienten übernommen. Die neuen Aufgabenschwerpunkte sollten auch im Namen der Einrichtung fest geschrieben werden. Am 1. November 2000 wurde der Verein umbenannt in „Diakoniestation Burgwedel für ambulante Kranken- und Altenpflege e.V.“ Am 17. November 2001 wurde das Haus der Diakonie eingeweiht und es erfolgte der Einzug der Diakoniestation und des Diakonischen Werkes Burgwedel-Langenhagen dorthin.
Betreut werden ständig zwischen 135 und 150 pflegebedürftige Menschen, für die gegenwärtig 20 Mitarbeiterinnen und 1 Mitarbeiter tätig sind. Für ihre Einsätze stehen neun Fahrzeuge zur Verfügung. Dazu kommen in der Verwaltung zwei Mitarbeiterinnen , sowie die Pflegedienstleitung, die Bettina Wohlbier inne hat und ihre Stellvertreterin Bettina Pagel. Astrid Theis ist Geschäftsführein im Bereich Betriebswirtschaft und Margret Brill ist Geschäftsführerin in der Pflege und Öffentlichkeitsarbeit. Vereinsvorsitzende ist Renate Brockhaus.