„Deutsch-Französische Freundschaft beginnt bei den Schülern“

Die französischen und deutschen Schüler freuen sich auf eine gemeinsame spannende Woche mit vielen Unternehmungen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

45 Gäste aus Domfront wurden in Burgwedel herzlich begrüßt

GROSSBURGWEDEL (bgp). Am Dienstagmorgen wurden 40 Austauschschüler und fünf Lehrkräfte der Partnerstadt Domfront im Amtshof von Vertretern des Gymnasiums Großburgwedel und Bürgermeister Axel Düker begrüßt. Die französische Gruppe wird eine Woche in Burgwedel bei Gastfamilien verbringen und mehrere Ausflüge unternehmen.
Eine lange Reise lag hinter der Lehrergruppe und deren Schülern aus den Jahrgängen 8 bis 11 des Collège Jaques Prévert und dem Lycée Auguste-Chevalier in der Partnerstadt Domfront. Die anfängliche Müdigkeit war schnell der Freude auf das bevorstehende Programm gewichen, da die deutschen Mitschüler eine Rallye durch Burgwedel mit ihren französischen Gästen unternehmen wollten. Doch zunächst lauschten alle aufmerksam den Worten der Redner. „Wir haben die erste Nacht überlebt, das ist ein gutes Zeichen“, verkündete Französischlehrerin Ulrike Bleich lachend bei dem Empfang. Die stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, Christina Wippermann, hieß die Gruppe mit einem herzlichen „Bienvenue“ in Burgwedel willkommen und dankte allen für den persönlichen Einsatz, der den Austausch erst möglich mache.
Im Laufe der Woche werden die Schüler stundenweise den Unterricht am Gymnasium Großburgwedel besuchen und das hiesige Schulleben kennenlernen. Für die jüngeren Teilnehmer stehen außerdem Ausflüge in die Umgebung sowie nach Hannover und Hamburg an. Eine Fahrt nach Bergen-Belsen ist für die älteren Schüler ebenso geplant wie eine Tagesreise, die sich nach Berlin führen wird.
Bürgermeister Axel Düker hob die mittlerweile zwanzig Jahre andauernde Partnerschaft der Städte Domfront und Burgwedel als positiven Bestandteil des „europäischen Gedankens“ hervor. Der Austausch auf kommunaler Ebene sei sehr gut, doch die deutsch-französische Freundschaft beginne schon bei den Schülern. Ulrike Bleich wünschte den Gastschülern und ihren jungen deutschen Partnern viele neue Kontakte, die möglichst lange bestehen mögen. Als positives Beispiel für die Langlebigkeit der deutsch-französischen Freundschaft erwies sich eine junge Frau, welche die Gruppe als Betreuerin begleitet. Sie selbst sei auch schon als Austauschschülerin in Burgwedel gewesen, sagte sie freudestrahlend.