Der Pöttcherteich ist begehrt

Die Bodenarbeiten am Pöttcherteich sind bereits in vollem Gange, im November soll die Baustraße fertig sein. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Rund 100 Bewerbungen für generationenübergreifendes „Wohnen in Burgwedel“

BURGWEDEL (bgp). Wer sich in Großburgwedel zu Fuß in Richtung Norden aufmacht, fand bisher am Ortsrand den „Pöttcherteich“ mit großen Feuchtwiesen rund um das kleine Gewässer.
Mittlerweile ist das Grünland als Neubaugebiet ausgewiesen und die Grundstücke für den Bau von Einfamilienhäusern rechts des Teiches verkauft. Außerdem sind weitere 56 Wohneinheiten für das generationenübergreifende Projekt „Wohnen in Burgwedel“ auf der linken Seite in Vorbereitung, für die der Stadt Burgwedel rund einhundert Bewerbungen vorliegen. Die Lage ist attraktiv einerseits mit den angrenzenden Wald- und Wiesengebieten jenseits der nördlich verlaufenden Gleise, andererseits mit der Nähe zum Bahnhof und dem Stadtzentrum, das in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.
70 Prozent der Bewerbungen kamen aus Burgwedel, 30 Prozent von außerhalb, sogar aus München sei eine Bewerbung eingegangen, führte die Erste Stadträtin Christiane Concilio aus. Da Wohnraum in Burgwedel sehr begehrt ist, hoffen die Vertreter der Stadt darauf, dass auf Grund der vielen Bewerber aus Burgwedel bei einem Umzug an anderer Stelle wieder größere Häuser und Wohnungen frei werden, um den Bedarf ausreichend zu decken.
Die Mehrheit (62 Prozent) gab an, gerne Eigentümer einer Wohnung werden zu wollen, 51 Prozent würden gerne zur Miete wohnen, 13 Prozent gaben beide Optionen an. 12 Prozent interessieren sich für geförderten Wohnraum und 48,5 Prozent legen Wert auf eine behindertengerechte Wohnung.
Für 30,5 Prozent der Bewerber ist es vorstellbar, auch außerhalb von Großburgwedel in den umliegenden Ortschaften zu wohnen, führte Concilio aus. Ein Blick auf die Altersstruktur zeigt, dass 47 Prozent der Bewerber 67 Jahre oder älter sind, 13 Prozent 30 bis 49 Jahre, 4 Prozent bis 29 Jahre.