Der Königsstein im Sprill erstrahlt im neuen Glanz

Hermann Wöhler und Förster Hannes Möhlecke vor dem frisch restauriertem Königsstein. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Malermeister Erich Felsch erfüllte sein Versprechen

FUHRBERG (hhs). Der Königsstein im Sprill, dem Forstort des Forstamts Fuhrberg westlich der L 381, ist in den letzten Wochen wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt worden. Malermeister Erich Felsch aus Großburgwedel hat die Arbeiten am Stein ausgeführt, sodass man die Inschrift wieder deutlich lesen kann.
Felsch hatte am Spargelessen der CDU auf dem Hof Heuer im Frühsommer teilgenommen. Damals hatten die Teilnehmer Gelegenheit, mit Oldtimer-Trecker und Planwagen die Umgebung zu erkunden. Beim Königstein im Sprill erklärte sich Felsch spontan bereit, Inschrift und Ikonografie des Denkmals wieder herzustellen.
Einen Tag habe er dazu gebraucht, freute sich Erich Felsch, es habe eine Menge Spaß bereitet, doch es gebe im Sprill viel zu viele Mücken. Die Fuhrberger Christdemokraten hatten mit dem Forstamt Fuhrberg gesprochen, und sich die Erlaubnis zur Restaurierung des Steins geholt. Gleichzeitig sollte auch die Umzäunung erneuert werden. Die Fuhrberger Zimmerei hatte Douglasienholz dafür gespendet und Ralf Eichmann baute schließlich den Zaun.
So traf man sich im kleinen Kreis am Königstein, um mit einem kleinen Akt diese Restaurierung zu würdigen. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Fuhrberg Hermann Wöhler wertete diese Arbeiten als ein großes Stück Liebe zur Fuhrberger Heimat. Es gehe auch darum, Erinnerungen zu dokumentieren, um das Leben in der Gegenwart zu verstehen. Erich Felsch regte an, noch ein paar Schilder aufzustellen, die den Weg vom Parkplatz zum Königsstein weisen.
Hannes Möhlecke, der im Niedersächsischen Forstamt Fuhrberg die Funktionsstelle Waldökologie und Waldnaturschutz innehat, freute sich über die Säuberung und Erneuerung des Steins. Das seien Arbeiten, die im Normalbetrieb des Forstamts untergehen. Umso höher sei dieser ehrenamtliche Einsatz nun zu bewerten. Über die Hinweisschilder werde man im Forstamt sprechen und eine Lösung finden.