CDU-Ortsverband Fuhrberg fordert Sanierung der L 310

Von links: Winfried Zeising und Jörg Offeney erhalten vom Vorsitzenden Hermann Wöhler und Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer Ehrennadel und Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Zwei Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft

FUHRBERG (hhs). Der CDU-Ortsverband Fuhrberg hatte am Mittwoch vergangener Woche zu seiner Mitgliederversammlung geladen. 17 Christdemokraten waren der Einladung des Vorsitzenden Hermann Wöhler gefolgt.
In seiner Tätigkeitsbericht zog Wöhler eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Die Kommunalwahl im September sei auch aus Sicht der Fuhrberger CDU ein voller Erfolg gewesen. Hier wie in den übrigen Ortsteilen haben die Kandidaten sehr gut abgeschnitten. Sein Dank gehe an alle Helfer, die ihren Teil dazu beigetragen haben.
Wöhler kündigte ferner an, jetzt im März werde über die Kandidatur eines CDU-Kandidaten im Wahlkreis für die Landtagswahl abgestimmt. Dieses geschehe gemeinsam mit den Kommunen Isernhagen und Langenhagen. Burgwedel werde mit einem eigenen Kandidaten zu Kür schreiten. Rainer Fredermann, Ratsmitglied und Ortsbürgermeister in Wettmar, habe sich bereit erklärt, für die CDU bei der Landtagswahl zu kandidieren. Er forderte seine Mitstreiter auf, in jedem Fall zur Wahlkreiskonferenz zu kommen, damit Fredermanns Chancen auf eine Kandidatur gewahrt bleiben.
Henning Kobbe, der Schatzmeister des Ortsverbandes, erläuterte im Kassenbericht, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr Ausgaben als Einnahmen zu verbuchen hatte. Das sei aber normal in einem Wahljahr. Erfahrungsgemäß kommen den Parteien Kommunalwahlen teurer als die zu Bundes- oder Landtag. Ihm und dem gesamten Vorstand erteilte die Versammlung einstimmig Entlastung.
In seinem Übergang zum Tagesordnungspunkt Ehrungen erinnerte Hermann Wöhler an das Jahr 1972. Damals habe der Durchschnittslohn 964 DM betragen, die Mehrwertsteuer lag bei 11%. Ein Kilo Butter kostete 8,64 DM, ein halber Liter Bier 54 Pfennig, Heizöl lag bei 19 Pfennig je Liter. Das Wahlalter wurde auf 18 Jahre herunter gesetzt. In diesem Jahr seien Winfried Zeising und Jörg Offeney in die CDU eingetreten und in all` den Jahren bei der Stange geblieben. Sie erhielten beide Ehrennadel und Urkunde mit den Unterschriften von Angela Merkel, David McAllister und Dr. Hendrik Hoppenstedt.
Zu Delegierten für den Kreisparteitag wählte die Versammlung Wilhelm Timpe, Dieter Koch und Heiner Neddermeyer. Ersatzdelegierten wurden Cord Peter Garms, Fritz Wöhler und Jürgen Drost. Für Freitag, den 4. Mai kündigte Wöhler das Spargelessen der Fuhrberger CDU an. Treffpunkt sei um 17.00 Uhr für alle, die zuvor eine Tour mit dem Planwagen mitmachen möchten, zum Essen wird wie immer um 19.00 Uhr geladen.
Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer erläuterte in seinem Bericht, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Ortsratssitzungen halte der Ortsrat für einen Erfolg. Die Teilnahme der Fuhrberger an diesen Sitzungen nehme kontinuierlich zu. Als wichtigste politische Themen in den kommenden Jahren bezeichnete er die Sportstätten im Rahmen des Sportentwicklungsplans, die Feststellung der Dringlichkeiten für den Straßenneubau und die Entscheidung über die Fuhrberger Kläranlage. Hier solle ein Gutachten klären, ob die Anbindung der hiesigen Abwässer an die zentrale Anlage in Großburgwedel sinnvoll sei oder nicht.
In der anschließenden Diskussion forderten die Mitglieder den Vorstand auf, einen Antrag für eine lärmmindernde Fahrbahnsanierung der L 310 im Bereich der Ortsdurchfahrt Fuhrberg zu formulieren. Ein entsprechender Antrag des CDU-Ortsverbandes Fuhrberg ist unterdessen beim Ortsbürgermeister eingegangen.