CDU mit Planwagen auf Erkundungstour durch Fuhrberg

Mit dem Planwagen ging es für die Teilnehmer auf Erkundungsfahrt durch Fuhrberg. (Foto: Renate Tiffe)

Traditionelles Spargelessen der Christdemokraten

FUHRBERG (ti). Seit mehr als zehn Jahren ist es guter Brauch, dass die CDU Fuhrberg die Parteifreunde aus den übrigen Burgwedeler Ortsteilen zum Spargelessen einlädt. Davor steht regelmäßig eine Informationstour zu dem einen oder anderen Fuhrberger Thema. Diesmal stand eine Ortsbesichtigung mit mehreren Schwerpunkten auf dem Programm.
Mehr als 30 Christdemokraten begaben sich im Planwagen auf die Erkundungstour durch den Ort.
Als größte Gruppe mit etwa 20 Personen war die Wettmarer CDU, darunter vor allem Mitglieder der Jungen Union, bereits im Planwagen durch das Bruch „angereist“. Eine größere Begrüßung gab es nicht, auch keine Informationen zur Spargelernte in diesem Jahr, die mancher vielleicht erwartet hätte. „Das Thema Spargel ist abgegessen“, beschied der Inhaber der Spargelwirtschaft, der Landwirt Jörg Heuer, und lud ein „zum Aufsitzen“ - auf den weitaus größeren betriebseigenen Planwagen.
Die Führung durch das Dorf hatte Heinrich Neddermeyer übernommen. Der erste Halt galt dem „kirchlichen Zentrum“, Ludwig-Harms-Kirche und Gemeindehaus, eingebettet in den wunderschönen Teil Alt-Fuhrbergs mit den vielen Fachwerk-Bauernhäusern. Ins Schwärmen geriet der Ortsbürgermeister ob der großartigen Zusammenarbeit aller, die sich an dessen Entstehung beteiligt hatten.
Das eigentliche Ziel an diesem Tag war der Frischmarkt am Rande des Dorfes, eine weitere Fuhrberger Erfolgsgeschichte. Nach knapp zweijähriger Planungs- und Bauzeit war der Markt Ende 2012 in Betrieb gegangen, ein Lehrstück für die Wettmarer, die für das in etwa gleichartige Objekt des Edeka-Marktes fast zehn Jahre gebraucht hatten. Die spannende Frage nach der Prognose stellte Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller. „Wir sind im Plan“, antwortete Marktbetreiber Torsten Pagel. Im dritten Jahr könnten es mehr Kunden sein. Man müsse aber berücksichtigen, dass die Fuhrberger nach zehn Jahren ohne Lebensmittelgeschäft sich sozusagen erst wieder an die Einkaufsmöglichkeit vor Ort gewöhnen müssen. Nach fünf Jahren könne man Genaueres sagen.
Dessen ungeachtet pries der Ortsvorsitzende Hermann Wöhler den Markt mehrfach als „Tor zum Westen“. Er sagte damit der Ortsentwicklung eine vielversprechende Zukunft voraus.
Bei der Weiterfahrt unterstrich Neddermeyer das Thema. Rechts der Straße nach Mellendorf solle die Wohnbebauung weitergehen. Auf der anderen Seite sind u.a. bereits die Fuhrberger Zimmerei und die Firma Wiese ansässig, ein Produzent für Fördertechnik, einer Nischentechnik mit weltweitem Vertrieb. Das Gewerbegebiet könne ohne weiteres ausgedehnt werden. Fuhrberg biete die besten Verkehrsanbindungen, meinte der Kommunalpolitiker. Allerdings spiele da das Raumordnungsprogramm eine Rolle, sinnierte er. Und das bevorzuge leider eher die südlichen Gefilde der Region.
Nach diesem Ausflug in die Fuhrberger Zukunft stärkten sich die Christdemokraten, deren Zahl inzwischen auf etwa 100 angewachsen war, erst einmal bei einem zünftigen Essen in der Spargelwirtschaft.