CDU-Hoffest auf dem Hof Ocker wieder gut besucht

Zum Sommerfest der CDU auf dem Hof Ocker kamen etwa 60 Christdemokraten, um gemeinsam unter freiem Himmel zu feiern. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Bei der Bundestagswahl keine Experimente wagen“

GROSSBURGWEDEL (hhs). Das Hoffest des CDU-Ortsverbandes Großburgwedel auf dem Hof Ocker ist seit Jahren ein fester Termin immer kurz nach den Sommerferien. Der Hof bietet eine nahezu ideale Lage: An drei Seiten geschützt von Wohnhaus, Stall und Scheune, dazu alter Baumbestand auf dem Innenhof, lauschige Ecken umsäumt von prächtigen Kübelpflanzen. Dieses Ambiente lockt immer.
So auch am vergangenen Samstagabend, als sich die ersten Besucher schon vor der offiziellen Uhrzeit dort einfanden. Sie werden wohl noch die Erinnerungen an das Fest im vergangenen Jahr gehabt haben, als es just in dem Moment heftig zu regnen begann, als der Chef der Großburgwedeler Christdemokraten Hans-Werner Rottmann seine Gäste begrüßen wollte. Damals mussten alle innerhalb weniger Sekunden in die Scheune flüchten und viele Parteimitglieder waren wegen des Wetters dann auch nicht mehr gekommen.
Das Programm dieses Sommerfestes: Spanferkel reichlich, kühle Getränke und gute Gespräche. Trotz des Regenschauers am frühen Nachmittag und schlechter Prognosen blieb es an diesem Abend in Großburgwedel trocken, die etwa 60 Besucher genossen den Spätsommerabend.
Hans-Werner Rottmann konnte zahlreiche Christdemokraten aus Rat und Ortsrat begrüßen und einige Ortsbürgermeister, die Ratsvorsitzende Ortrud Wendt, die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Diers, den Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann und die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brüning. Dr. Hendrik Hoppenstedt, aktueller Kandidat der hiesigen Christdemokraten für den Wahlkreis 43 bei der Bundestagswahl erschien erst später und wurde mit Beifall begrüßt.
Rainer Fredermann forderte seine Parteikollegen auf, bei der kommenden Bundestagswahl keine Experimente zu wagen. Bei der Landtagswahl im Januar sei die CDU in Niedersachsen nicht zuletzt daran gescheitert, weil viele Christdemokraten gleichzeitig versucht hätten, den Liberalen mit ihrer Zweitstimme über die 5%-Hürde zu helfen.
Das sei zwar gelungen, habe aber dazu geführt, dass man heute die Oppositionsbank drücken müsse. Für die Bundestagswahl am 22. September forderte er seine Parteikollegen auf: „Die Erststimme für Hendrik, die Zweitstimme für Angela Merkel“. Zustimmendes Nicken gab es dafür von allen Seiten.