Burgwedeler Schüler liefen rund 10.500 km für einen guten Zweck

Rund 10.500 Kilometer erliefen die Läuferinnen und Läufer beim Spendenlauf „Run for better Schools“. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Tolle Stimmung und Sonnenfinsternis beim Spendenlauf des Gymnasiums

GROSSBURGWEDEL (bgp). Bestes Wetter und großes Engagement aller Beteiligten motivierte die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Großburgwedel am vergangenen Freitag zu Höchstleistungen beim Spendenlauf „Run for better Schools“. Zwischendurch blieb noch Zeit, die Sonnenfinsternis mit Spezialbrillen zu beobachten.
Rund 1000 Teilnehmer waren am Freitagmorgen gestartet, um den zwei Kilometer umfassenden Rundkurs mehrfach zu durchlaufen und ihren Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten. Den größten Anteil stellten dabei die Schülerinnen und Schüler, es liefen aber auch Lehrkräfte und Eltern mit.
Die Veranstaltung wurde vom Förderverein und der Sportfachgruppe des Gymnasiums organisiert, Bürgermeister Axel Düker hatte dazu die Schirmherrschaft übernommen.
Das sportliche Ereignis auf Gelände des Gymnasiums glich einem Frühlingscamp, jede Klasse hatte sich ein eigenes Schild angefertigt und feste Plätze für ihre Sachen auf dem sonnenbeschienen Rasen gesucht. Zahlreiche Eltern hatten sich bereit erklärt, die Versorgungsstände für das leibliche Wohl zu betreuen und Laufkarten abzustempeln.
Die Physik AG besorgte im Vorfeld 50 Brillen zur Beobachtung der Sonnenfinsternis und lieh diese an Interessierte aus. Sogar echte Olympia-Medaillen von Tibor Weißenborn, dem ehemaligen Nationalspieler der Deutschen Hockeymannschaft, konnten an einem Stand begutachtet werden.
„Alle haben sich sehr engagiert und es wurden viele Sponsoren gesucht. Eine Schülerin hat sogar 40, eine weitere 30 Sponsoren geworben. Es war ein tolles Bild, als alle gestartet sind“, freute sich Schulleiterin Gesa Johannes über die große Resonanz.
Der Erlös der Veranstaltung ist für drei verschiedene Schulprojekte bestimmt. Ein Teil des Geldes wird „Education matters“ erhalten, eine von ehemaligen Schülern des Gymnasiums initiierte Organisation zur Förderung der Schul- und Berufsausbildung junger benachteiligter Menschen in Tansania und Uganda.
Das Deutsche Rote Kreuz wird eine Spende für das Projekt „Humanitäre Schule“ in Aleko/Bulgarien bekommen. Der Förderverein des Gymnasiums erhält einen Teil des Erlöses zur Anschaffung von Hockey-Banden, um das sportliche Angebot an der Schule noch verbessern zu können.
Anke Brandes von der Fachgruppe Sport und Fördervereinsvorsitzender Jörg Jacob waren sichtlich beeindruckt und lobten neben dem finanziellen Engagement vor allem die sportliche Leistung sowie die Kameradschaft der Schülerinnen und Schüler.