"Burgwedel steht nach einem Jahr Axel Düker gut da, findet in der Region Gehör"

Die Burgwedeler Sozialdemokraten stellen Axel Düker (Foto) ein positives Zeugnis seines ersten Jahres im Bürgermdeisteramt aus. (Foto: Renate Tiffe)

Die Burgwedeler SPD zieht positive Bilanz der ersten 365 Tage von Bürgermeister Axel Düker

GROSSBURGWEDEL (r/kl). Am 17. Februar 2014 unterschrieb Axel Düker, dass er die Wahl zum Bürgermeister annimmt und für die kommenden sieben Jahre Bürgermeister der Stadt Burgwedel ist. "Seine Jahresbilanz kann sich sehen lassen", meint nun Jochen Rödiger, der Vorsitzende des SPD-Ortsverein (= Stadtverband) Burgwedel.
Rödiger ruft in Erinnerung, dass Axel Düker hat vor der Wahl drei Ziele formuliert hat und zieht dazu wie folgt Bilanz::

1) Kommunalpolitik mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dialog gestalten

"Südlink, Würmsee und Reform des Klinikums: Axel Düker hat zu allen drei Themen eine schnelle Vernetzung mit der Region, den Bundestags- und Landtagsabgeordneten gesucht und auch erreicht. In öffentlichen Veranstaltungen (Infomarkt Südlink, Veranstaltung zur Zukunft des Krankenhauses) wurden die Bürger/innen informiert und mit ihren Meinungen einbezogen.
Seine guten Kontakte zur Region wurden genutzt, um Lösungen für Burgwedel zu finden. Zusammen mit den im Rat vertretenen Parteien sowie der Region wurde eine Regelung für die Bewohner des Würmsees gefunden, die von allen getragen wird.
Die angekündigte Schließung der Geburtsstation sowie der Abteilung für Frauenheilkunde konnte verhindert werden. Auch hier waren viele Einwohner Burgwedels hilfreich beteiligt.
In Zusammenarbeit mit der Regionsfraktion der SPD und den Grünen wurde der Prüfauftrag bezüglich des Neubaus eines Krankenhauses so umformuliert, dass nun gleichberechtigt die vorhandenen Standorte Burgwedel und Lehrte mitgeprüft werden", so Rödiger.

2) Burgwedel fit machen für die aktuellen und kommenden Herausforderungen: demografischer Wandel, Wohnungsbau und solide Finanzen

"Burgwedel geht es wirtschaftlich gut. Viele überregional bekannte Betriebe bieten gute Arbeit zu guten Löhnen. Mit den ortsansässigen Kaufleuten, in der IGK organisiert, sowie den Unternehmen besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die vorhandenen Gewerbeflächen werden aktiv beworben, Interessenten beraten. Das Vorhaben ,Offenes Ohr für die Wirtschaft' ist eingelöst. Im April 2015 findet ein überregionaler Wirtschaftsempfang in Kooperation mit dem ,Wir! Der Wirtschaftsclub' in Burgwedel statt.
Die Entwicklung neuer Baugebiete wird nicht mehr nur von den Fachleuten der Verwaltung geplant; in einem Workshop haben Vertreter des Rates sowie der Ortsräte Ideen entwickelt, wie zum Beispiel das Baugebiet Am Pöttcherteich gestaltet werden kann.
Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Verwaltung, unterstützt von Vertretern der Pestalozzistiftung und von Wohnberatern, plant, was von Seiten der Stadt getan werden kann, um Wohnen im Alter sowie bezahlbaren Wohnraum  in Burgwedel zu ermöglichen.
Die Finanzen der Stadt Burgwedel  sind solide. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass in den kommenden Jahren ein hoher Investitionsbedarf in die Infrastruktur besteht: Turnhallen müssen saniert werden, die Kanalisation bedarf einer gründlichen Erneuerung, das Schulzentrum Großburgwedel muss neu konzipiert und saniert werden.
Für die Straßensanierung wurde ein umfassendes Konzept erstellt, so dass in den kommenden Jahren die Straßenschäden mit der höchsten Priorität beseitigt werden. In der Regel wird das ohne finanzielle Beteiligung der Bürger geschehen.
Die vom Rat beschlossene Gründung einer IGS in Burgwedel wird in die Sanierung des Schulzentrums einbezogen werden müssen. Alles das wird viel Geld kosten. Darum hat sich Axel Düker für eine Gewerbesteuererhöhung ausgesprochen.
Die IGS wird voraussichtlich 2016 kommen. Im Sommer wird das neue Schulgesetz beschlossen, in dem die IGS  einer Oberschule gleichgestellt wird. Eine Gründungskommission aus Pädagogen und Eltern wird das pädagogische Konzept entwerfen und Vorstellungen zu den räumlichen Bedingungen formulieren. Burgwedel kann dann mit dem erfolgreichen Gymnasium und der neuen IGS ein abgestimmtes Gesamtkonzept für alle bieten", bilanziert dazu der SPD-Vorsitzende.

3. Ausgewogene Entwicklung auch in den Stadtteilen mit mehr Bürgerbeteiligung

"Axel Dükers Angebote einer regelmäßigen Bürgersprechstunde im Rathaus und in den Ortschaften werden ausgiebig genutzt. Die organisatorischen Änderungen im Rathaus, ,Prinzip der offenen Tür', gelten für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Bürgerinnen und Bürger, die im vergangenen Jahr hiervon ausgiebig Gebrauch gemacht haben.
In vielen Veranstaltungen der Schützen, der Feuerwehr und der Burgwedeler Vereine pflegte Axel Düker den direkten Kontakt.
Unser Fazit:
Burgwedel steht nach einem Jahr Axel Düker gut da, findet in der Region Gehör. Für die kommenden Herausforderungen sind die  Weichen gestellt," stellt Jochen Rödiger für seine Partei abschließend fest.