Bunter „Eine-Welt-Basar“ im St. Petri-Gemeindehaus

Der Eine-Welt-Basar im St. Petri Gemeindehaus bot eine Menge Waren aus fairem Handel in aller Welt. Der Markt war an beiden Tagen sehr gut besucht. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Adventsbasar mit Produkten aus fairem Handel

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Adventsbasar des „Eine-Welt-Ladens“ in Großburgwedel ist immer ein Insidertipp. So auch am vergangenen Adventswochenende. Der Laden liegt im Schutze des Küsterhauses direkt neben dem Gemeindeplatz und dem Küstergang.
Um dem Kundenandrang gerecht zu werden, fand dieser Basar jedoch nicht in den relativ kleinen Geschäftsräumen, sondern im Saal des Gemeindehauses der St. Petri-Gemeinde statt.

Hier gab es ausreichend Platz die Angebote in rechte Licht zu rücken, und natürlich war hier auch genug Raum vorhanden für eine Kaffeetafel, die viele nutzten, um mit anderen Freunden des „Fairen Handels“ in Ruhe zu sitzen und miteinander zu klönen. Auf dem Basar des „Eine-Welt-Ladens“ Großburgwedel fand sich das klassische Warenangebot aus dem Süden dieser Welt: Agrarprodukte wie Kaffee, getrocknete Früchte, Kakao, Tee, Gewürze, Zucker, aber auch Kunsthandwerk, Musikinstrumente und Kleidung, dazu Taschen und Körbe und wunderschöne Dekorationsartikel.
Daneben fand sich auch Hiesiges: handgefertigte Seifen und Bienenwachskerzen und -produkte vom Imker. Und natürlich waren die Konfirmanden der St. Petri-Gemeinde vor Ort. Sie hatten eine große Menge an Weihnachtskeksen gebacken, die sie voller Stolz schön in Tüten adventlich verpackt an den Mann oder die Frau brachten.
Der besondere Aspekt, unter dem die „Eine-Welt-Läden“ arbeiten, liegt seit vielen Jahren in der Forderung nach einem fairen und gerechten Welthandel. Partner der Läden sind Kleinbauern, Genossenschaften, Handwerker Plantagenarbeiter, kleinere Betriebe und Selbsthilfegruppen in Afrika, Asien und Südamerika. Diese erhalten einen gerechten Gegenwert in Geld für ihre Produkte, womit man hofft, die ungerechten Welthandelspreise, die den betroffenen Menschen in den genannten Gebieten kaum das Überleben sichern, zu umgehen. Die Überschüsse werden von den Produzenten für Sozialprojekte, Bildungsarbeit, ökologische Investitionen und andere Verbesserungsmaßnahmen an der Infrastruktur verwendet.
Dieser faire Handel ist allerdings ist nur einer von drei Tätigkeitsbereichen dieser Läden: Informations- und Bildungskampagnen sowie die Arbeit mit Schulklassen und Jugendgruppen kommen hinzu.