Björn Hoppenstedt legt seine Wahlkampfschwerpunkte fest

Sie stellten das Programm für den Bürgermeisterwahlkampf der CDU vor (v.l.): Thorsten Rieckenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion, Rainer Fredermann, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands und ihr Kandidat Dr. Björn Hoppenstedt. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Bürgerbrief an alle Haushalte in Burgwedel

BURGWEDEL (hhs). Nur noch gut vier Wochen, dann werden die Burgwedeler Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurnen gebeten, um den neuen Bürgermeister zu wählen. Die Parteien, SPD und Grüne auf der einen, CDU auf der anderen Seite haben die Plakatierung beendet, nun geht es „ins Eingemachte“, wie der Norddeutsche sagt, Klartext ist angesagt und eindeutige Positionierung der Kandidaten.
Der CDU-Kandidat Björn Hoppenstedt hat es nicht leicht im Burgwedeler Wahlkampf, da er nicht auf eigenes Insiderwissen in Bezug auf die brennenden Themen der Stadt Burgwedel zurückgreifen kann. Aber er hat eine Zukunftsvision für die Stadt formuliert, die in diesen Tagen an alle Haushalte verschickt wird.
Bei der Vorstellung des Programms waren der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Thorsten Rieckenberg und der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rainer Fredermann anwesend. Das Programm ihres Bürgermeisterkandidaten sei in der Fraktion vorgestellt worden und habe sich als absolut konsensfähig erwiesen. Zudem, was die Fraktionsmitglieder ganz besonders freue, sei es in jeder Hinsicht finanzierbar, leiteten die beiden die Vorstellung ein.
In sechs Punkten hat Dr. Björn Hoppenstedt formuliert, was er als Bürgermeister der Stadt Burgwedel erreichen möchte. Es beginnt mit einer Bildungsoffensive in den Kindertagesstätten, um die Kinder noch besser auf ihre Grundschulzeit vorzubereiten. Es dürfe nicht sein, dass der Lernerfolg der Kinder in einem Zusammenhang zum Geldbeutel der Eltern oder deren Vorbildung stehe, führte Hoppenstedt aus.
Das gehe nach seiner Einschätzung nur mit dem Einsatz einer dritten Kraft in den Kindergartengruppen. Aus 25 Kindern bestehe eine Kindergartengruppe, bisher werden die Gruppen von zwei Kräften und einer zusätzlichen Springerkraft betreut. „Die Situation an den Kindergärten ist suboptimal. Wir brauchen dort unbedingt die feste dritte Kraft, um zu größerer Chancengleichheit zu gelangen“, sagt er. Dieser Punkt wäre die konsequente Weiterführung des bisher in der Stadt Burgwedel beschrittenen Weges.
Der zweite Punkt dreht sich um mehr bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen und junge Familien. „Gerade das Wohnungsangebot für Senioren, die jetzt in nicht altersgerechten Häusern mit großen Gärten leben, ist in Burgwedel zu gering“, schätzt er die Lage am Wohnungsmarkt ein. „Menschen, die ihr gesamtes Leben in Burgwedel verbracht haben, sollen auch im Alter hier weiter leben können“.
Auch an junge Familien müsse man denken. Hier wolle er für ein breites bezahlbares Angebot sorgen. Ziel müsse es sein, Bauland für junge Familien und für Senioren zur Verfügung zu stellen. Die Stadt werde dabei allerdings nicht als Bauträger auftreten, sondern ihre Vorstellungen in den Bebauungsplänen formulieren. Alles müsse zum Konsens zwischen städtebaulichen und sozialen Aspekten führen.
Wirtschaftsförderung bleibe weiterhin Chefsache. Allerdings werde im Rathaus eine Anlaufstelle eingerichtet, um noch passgenauer auf die Anliegen von Unternehmen und Handwerkern eingehen zu können. „Damit können wir zukünftig noch mehr starke Unternehmen in Burgwedel ansiedeln“, ist sich Björn Hoppenstedt sicher.
Burgwedel müsse in jedem Fall weiter in seine Infrastruktur investieren, um teuren Investitionsstaus vorzubeugen. „Das betrifft vor allem unsere Schulen, die Sporthallen und Straßen“, sagt er. Man müsse die bestehende Prioritätenliste abarbeiten.
Umwelt- und Klimaschutz müssen weiter vorangebracht werden, um Landschaften und Naturräume zu bewahren. Er werde die Maßnahmen zu Verringerung des CO2-Ausstoßes weiter vorantreiben.
Letzter Punkt sind die Finanzen, die Dr. Björn Hoppenstedt als Markenzeichen der Stadt Burgwedel bezeichnete. „Wir sind gut aufgestellt und müssen unsere Rücklage erhalten und natürlich auch weiter ausbauen. Das heißt allerdings auch, dass in Zukunft nicht alles, was zwar wünschenswert ist, realisierbar sein wird“.