Besucheransturm auf Pfarrgarten und Kartoffelpuffer

Pastor Jens Seliger sorgte für Holz-Nachschub beim Stockbrot grillen. (Foto: Dana Noll)

„Sonne satt“ beim Kirchhorster Kartoffelfeuer 2015

KIRCHHORST (dno). „Freitags wollen wir versuchen, den Kartoffel-Reibekuchen, nachmittags steh’n auf unserm Tisch, Kartoffelpuffer, kross und frisch.“ So oder ähnlich heißt es in der „Ode an die Kartoffel“. Weniger theatralisch, eher locker und beschwingt starteten die Kirchhorster mit ihrem alljährlichen Kartoffelfeuer in das erste Oktoberwochenende.
Der Förderverein für Kinder und Jugend St. Nicolai Kirchengemeinde e.V., kurz JuKi, war wieder fleißig: 14 Kilogramm Kartoffeln wurden gewaschen, geschält und gerieben! Im Pfarrgarten roch es nach knusprigen Kartoffelpuffern, die mit Apfelmus oder Lachs und Créme fraiche gereicht wurden. Zahlreiche große und kleine Besucher ließen sich die „tolle Knolle“ schmecken und zum Dessert gönnte man (Frau!) sich noch eine frische Waffel mit ordentlich Puderzucker.
Nachdem im letzten Jahr eher graues und trübes Herbstwetter das Fest begleitete, gab es diesmal Sonne satt! „Daumen drücken hat dieses Mal wohl funktioniert“, so eine kleine Besucherin aus Lohne. Schon ab 15.00 Uhr herrschte dichtes Gedränge im Pfarrgarten. Auf der Hüpfburg wurde getobt und die Kinder hatten großen Spaß!
Die Eltern genossen derweil ein Schwätzchen in der Sonne oder lauschten den Klängen der Musikbox von DJ Andreas. Im Pfarrhaus war Kreativität gefragt. Mit Kartoffeldruck gestalteten die Kinder Lichtertüten und wurden dabei von den Konfirmanden aus Kirchhorst tatkräftig unterstützt.
Beim Kinderschminken galt es Geduld beweisen, denn wer mit Farben und Glitter geschmückt werden wollte, musste eine kleine Warteschlange überwinden. Besonderes Highlight war in diesem Jahr erneut das Stockbrot grillen - auch hier war etwas Geduld gefragt. Mit langen Spießen bewaffnet, saßen die Kinder rund um die Feuerkörbe und waren mit Eifer dabei, ihr Brot zu rösten.
Trotz der arbeitsreichen Vorbereitung, freuten sich die JUKI`s über das große Interesse und sind stolz, mit den Einnahmen weiterhin ein Teil der Diakonstelle zu finanzieren.