Besucherandrang beim Fuhrberger Laternenumzug

Sonnen, Monde und Tiermotive, gekaufte und selbst gebastelte Laternen kämpften an diesem Abend gegen die Dunkelheit. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Jugendfeuerwehr organisierte zum Abschluss ein Feuerwerk

FUHRBERG (hhs). Auch in Fuhrberg unternahmen Sportverein, unterstützt von Jugendwehr, Feuerwehrmusikzug, Ortsrat und ein paar hundert Eltern und Kinder einen Frontalangriff gegen die Furcht einflößende Finsternis. Drei seit vielen Jahrzehnten bewährte Utensilien hatten sie dabei: Musikinstrumente, die altbekannten Lieder und Fackeln und Laternen. Pünktlich um 18.00 Uhr am Freitag sollte es losgehen, die ersten Kinder waren allerdings schon eine gute halbe Stunde eher am Dorfplatz und stritten darum, wer die schönste Laterne hatte.
Schön waren sie eigentlich alle, die mitgeführten Laternen. Doch vorbei scheinen die Zeiten zu sein, in denen schon beim Entzünden der Kerzen die aus leichtem, durchscheinendem Papier gefertigten Laternen in Flammen aufgingen. Früher flossen viele Tränen dabei, wenn Kinder nur mit dem halb verkohlten Stiel am Umzug teilnehmen konnten. Moderne Technik macht es möglich: LED-Bausätze für sicheres Licht, ohne die geht es nicht mehr. Aber damit fehlt ein wenig die Romantik, das Flackern der Kerzen im Herbstwind, die Bemühungen der Kinder, das Licht gegen die Unbilden der Witterung am Brennen zu halten.
Um 18.00 Uhr ging es dann wie angekündigt los: Die Kameraden der Jugendwehr entzündeten ihre Fackeln, der Feuerwehrmusikzug Kleinburgwedel Fuhrberg, der sich im Schutz der Gebäude auf dem Dorfplatz getroffen hatte, marschierte nach vorn zwischen die beiden Reihen der Fackelträger, Groß und Klein folgten ihnen zu den Melodien der bekannten Lieder. Langsam verschwand die lange Kolonne der Teilnehmer die Dorfstraße hinunter in der Dunkelheit, nur noch die Musik war noch leise zu hören, aber die leuchtenden Laternen, die konnte man immer noch deutlich erkennen. Am Sporthaus hatten die Organisatoren noch für eine kleine Überraschung gesorgt, hier brannten sie zur allgemeinen Freude noch ein kleines Feuerwerk ab. „Das waren wohl noch Bestände vom letzten Silvesterabend“, flachste ein Vater, der mit seiner kleinen Tochter auf der Schulter am Umzug teilnahm. Aber auch wenn es ein eher kleines Feuerwerk war, die Kindergesichter strahlten.