„Bei Wahlen helfen – Demokratie stärken“

Die Wahlhelfer in Burgwedel wurden mit einer Urkunde und einer Anstecknadel für ihre langjährigen Verdienste um die Demokratie geehrt. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Bürgermeister bedankt sich bei Wahlhelfern aus Burgwedel im Rahmen eines Empfangs

GROSSBURGWEDEL (bgp). Ohne sie wäre die Durchführung von Wahlen nicht denkbar: zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass Wahlzettel korrekt ausgegeben und Wahlen geheim ablaufen.
Der Bürgermeister der Stadt Burgwedel sah es an der Zeit, sich bei den ehrenamtlichen Wahlhelfern für ihren oft schon jahrzehntelang wiederkehrenden Einsatz zu bedanken. Vierzig von ihnen wurden zum Empfang in den Amtshof Burgwedel geladen, siebenundzwanzig fanden sich zur Feierstunde ein.
Bürgermeister Axel Düker ehrte die Männer und Frauen mit einer Urkunde des Bundesinnenministers und einer Anstecknadel als Anerkennung der Leistungen für die Demokratie. „Wir gehören zu den Ländern, in denen man verlässlich friedlich freie und geheime Wahlen durchführen kann, das ist in vielen Teilen der Welt alles andere als selbstverständlich“, hob Düker hervor.
Dieses sei einerseits Ergebnis der demokratischen Strukturen, andererseits jedoch ein Verdienst der Wahlhelfer, lobte er das langjährige Engagement der Gäste. Sie sorgten für einen korrekten Ablauf der Wahlen, wie man ihn in Deutschland seit Jahrzehnten gewohnt sei. Ganz gleich, ob es sich um Europawahlen, Bundestags- oder Landtagswahlen ebenso wie Kommunalwahlen handele, die Wahlhelfer seien zur Stelle, so Düker.
Rund zweihundert Freiwillige braucht die Stadt Burgwedel, um die Wahlen ordnungsgemäß durchführen zu können. Elektronisch erfasst werden die Helfer im System der Stadtverwaltung allerdings erst seit 2004. Ein großer Teil der langjährigen Unterstützer ist den Wahlleitern Götz-Gero Moeller und Astrid Welzer jedoch persönlich bekannt. Eine von ihnen ist Heidi Homeyer aus Engensen, die zunächst als Wahlhelferin begann und später Wahlvorsteherin wurde. An den Beginn ihrer Tätigkeit konnte sich Homeyer nicht mehr ganz genau erinnern, denn das sei schon ziemlich lange her.
Sie sei wohl bei dreißig oder mehr Einsätzen dabei gewesen, erklärte die engagierte Unterstützerin schmunzelnd. Ihre damalige wie heutige Motivation, bei den Wahlen zu helfen, formuliert Homeyer klar: „Ich möchte etwas für die Demokratie tun.“ Sie steht für viele Menschen, die sich in diesem Bereich engagieren. Die offizielle Würdigung der Wahlhelfer durch den Bürgermeister ist eine Geste mit Signalwirkung an andere, sich zu engagieren: „Bei Wahlen helfen – Demokratie stärken.“