Bei Superwetter und Superstimmung bot auch die 14. Thönser Schleppjagd wieder ein Supererlebnis

Freiherrin Camilla von Dungern begrüßt die Teilnehmer und Besucher. Im Vordergrund die Rallye Trompes de la Bruyére. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Pferde und Reiter hinter der Niedersachsenmeute im Einklang bei strahlendem Sonnenschein

THÖNSE (dno). Am vergangenen Sonntag (28. September 2014) strömten die Besucher per pedes (lat. zu Fuß), per vehens (lat. zu Pferde) oder auch „per Fahrrad“ auf den Hof Feldmann in Thönse. Die von hier aus startende Schleppjagd, versprach Teilnehmern und Schaulustigen bei spätsommerlichen Temperaturen, einen wundervollen Tag!
Zum Auftakt der Veranstaltung um 10 Uhr fand in der Reithalle auf dem Hof Feldmann ein Gottesdienst statt. In besonderer Atmosphäre, nutzten die ersten Besucher die stillen Minuten für den ein oder anderen besinnlichen Gedanken.
Beim anschließenden Stelldichein, ging es wesentlich lauter, stimmungsvoller und ausgelassener zu. Den 4. Sonntag im September haben sich seit Monaten Reiter und Zuschauer fest in ihren Terminplan geschrieben. 64 Teilnehmer folgten der diesjährigen Einladung vom Hof Feldmann und der Reitsportgemeinschaft Roggenhof (RSG) nach Thönse.
Es war schon ein beeindruckender Anblick, als sich Reiter und Pferde auf der Wiese kurz vor dem Abritt sammelten. Dabei zeigte sich wieder deutlich, die Schleppjagd hinter der Hundemeute ist schon ein Sport mit einer ganz eigenen Faszination. Die Treckergespanne waren voll beladen mit gut gelaunten Zuschauern, die sich mit Getränken und Picknickkörben für die anstehende Veranstaltung gewappnet hatten. Besonderer Höhepunkt war wie immer das Einlaufen der wunderschönen Foxhounds der Niedersachsen- Meute. Gemeinsam mit dem Master Camill Freiherr von Dungern folgten sie der Fährte. Seine Frau, Camilla Freifrau von Dungern, begrüßte die Anwesenden und wünschte allen eine gute Jagd!
Unter der musikalischen Begleitung von stimmungsvollen Hörnerklängen der Rallye Trompes de la Bruyére startete die Jagdgesellschaft kurz nach 11 Uhr zum Abritt. Von hier aus ging es zu den ersten Hindernissen, die sich auf dem Gelände vom Hof Feldmann befanden.
Die Schleppjagd wurde erstmals in vier Feldern geritten. Zwei springenden, einem nicht springenden Feld sowie einem von Andreas Schubert, 1. Vorsitzender der RSG Roggenhof, geführten Zuschauerfeld.
Rund 30 Hindernisse mussten von Reiter und Pferd im Einklang genommen werden, die aber auch umritten werden konnten. Die Jagdstrecke führte 15 Kilometer durch Thönse und Umgebung. Eine kleine Jagdpause für Mensch und Tier, wurde an einem malerischen Platz unter hohen Eichen nahe Großburgwedel, ungefähr auf halber Strecke, eingelegt.
Bereits zum 14. Mal wurde diese Schleppjagd veranstaltet, die schon über Thönser Grenzen hinaus bekannt ist. Für das leibliche Wohl wurde wieder bestens gesorgt. Ein Frühstück sowie das Abschlussessen waren im Jagdgeld enthalten. Dank eines großzügigen Sponsorings zahlten jugendliche Teilnehmer sogar nur einen Euro!