Begutachtung des Ortes

An der Waldstraße: Ortsbürgermeister Friedhelm Stein notiert, was die Bürger zu bemängeln haben (Foto: Renate Tiffe)

Engenser Ortsrat inspizierte Wege und Plätze

ENGENSEN (ti) Einmal im Jahr schwingt sich auch der Engenser Ortsrat auf den Fahrradsattel, um sich an Ort und Stelle ein Bild über den Stand der Dinge im Dorf zu machen. Wünschen der Einwohnerinnen und Einwohner wird nachgegangen, laufende Vorhaben werden inspiziert und sich neu ergebende Projekte in Angriff genommen. Der Ortsrat ist am nächsten dran an den Bürgern. Mit von der Partie war diesmal der Leiter der Bauhofes Martin Rießler.
Es gibt die kleineren Anliegen, die mehr oder weniger schnell behoben werden können. Die Absenkung eines Straßenbords an der Kapellenstraße, „Gerüche“ am Silberkuhlenweg und am Kiebitzweg, die nicht funktionierende Wasserpumpe auf dem Spielplatz am „Neuen Garten“, (letztere soll 2018/19) an das Wassernetz angeschlossen werden).
Fast üblich sind Beschwerden über Unkrautbewuchs auf öffentlichen Wegen vor privaten Grundstücken, wie dies an der Waldstraße zu begutachten war. Ortsbürgermeister Friedhelm Stein nahm alles auf seiner Liste auf.
An der Waldstraße durfte der Weg am Friedhof nicht vorbeiführen. Der Ortsrat betreibt dort schon seit Ende vergangenen Jahres ein Projekt, das jetzt offenbar in die Endrunde geht.
Hinter der Kapelle ist ein Platz angelegt worden, an dem besondere alte Grabmale erhalten bleiben sollen. Es ging um die Gestaltung dieses Platzes. Das Feld war bereits ausgeschachtet, Rießler gab weitere Erläuterungen dazu. Eine kleine Sandsteinmauer wird gebaut, vor welche Stauden gepflanzt werden. Auf einem Hochbeet als Mittelachse sollen Zierkirschen die Grabmale „bedachen“.
Bei der Gelegenheit warfen die Ortsratsmitglieder auch einen Blick auf die Rasengräber gegenüber, wo der teils recht aufwändige Blumenschmuck auffiel. Das soll es laut Friedhofssatzung eigentlich nicht geben und muss ab 2019 ganz unterbleiben. Ortsratsfrau Annelore Wolny beantragte stattdessen die Ausgestaltung des unweit liegenden Platzes mit den beiden Stelen in ähnlicher Art, wie dies auf dem Thönser Friedhof geschehen ist.