Automeile als Erlebnisparcours für die ganze Familie

Der Corvette-Korso war ein Highlight im Programm der „2. Automeile“ in Großburgwedel. (Foto: Dana Noll)

Mehr bekannte Automarken am Start als im Vorjahr

GROSSBURGWEDEL (dno). Nach dem großem Interesse im vergangenen Jahr an der „1. Großburgwedeler Automeile“ entschieden sich die Veranstalter für eine weitere Auflage. Noch größer und vielfältiger als bei der Premiere, präsentierte sich auf der Von-Alten-Straße die moderne Automobilität.
Ob Großraumlimousine oder sportlicher Zweisitzer, wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Die Von-Alten-Straße zeigte am vergangenen Samstag einen Querschnitt durch die Welt der Automobile von Old- bis Youngtimer!
Über 20 bekannte Automarken präsentierten sich dem interessierten Publikum. Doch nicht nur auf den Vierrädern lag der Fokus, auch Zwei- und sogar Dreiräder wurden bestaunt. Mit den bunten Trikes war die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel wieder ein Highlight im Von-Alten-Karree.
Neben Hot Dogs und Kinderschminken wurden hier kurze Touren mit den Dreirädern angeboten. „Ein irres Erlebnis“, so Margitta Ostermann, die zum ersten Mal auf einem Trike unterwegs war. Dafür wanderte eine Spende für die Jugendfeuerwehr in den Klingelbeutel. Auch die ausgefallenen Lackierungen beispielsweise mit Motiven vom Springhorstsee waren ein beliebtes Motiv für die Handykameras.
Diese wurden auch fleißig gezückt, als sich der Corvette- oder kurze Zeit später der Porsche-Korso gemächlich durch die Von-Alten-Straße bewegte. Dabei konnte man (Frau!) schon ins Träumen kommen. Alle Fahrzeuge konnten anschließend im Bereich Von-Alten-Karree aus der Nähe bestaunt werden. Bewundernde Blicke bekamen auch die Klassik-Mobile, die von den Oldtimerfreunden gezeigt wurden, darunter auch einige BMW`s, die Rennsportgeschichte geschrieben haben.
Die Polizei war vor Ort und machte mit einer Skizze auf dem Asphalt auf die Gefahren von Handynutzung im Auto aufmerksam. Denn Ablenkung am Steuer durch Mobiltelefone sind eine häufige Unfallursache. Schon bei einer kleinen Geschwindigkeit von nur 50 km/h legt ein Autofahrer etwa 14 Meter pro Sekunde zurück – bei einem kurzen Blick auf das Handy, bedeutet das 14 Meter im Blindflug!
Am Rande der „Automeile“ präsentierte sich ein bunter IKM-Herbstmarkt mit vielen Kinderaktionen und einem Auftritt des Flüchtlingskinderchores „Habibi“. Das „InterKULTURelle Mieteinander“ (IKM), dass als Nähstube begann, hat sich zu einem offenen Treffpunkt für alle Kulturen entwickelt. 46 Ehrenamtliche „gestalten Integration“ mit Sprachkursen, Länderabenden, Konzerten, Workshops oder Aktionstagen. Ihre Vorstellung eines „Traumwagens“ malten die Knirpse mit Kreide auf die Von-Alten-Straße, während die Großen mit Kürbissuppe und arabischen Spezialitäten verwöhnt wurden.