Autofreier Schultag am Mittwoch war ein voller Erfolg

So haben sich die Initiatoren den „Autofreien Schultag“ vorgestellt: Die Schülerinnen und Schüler waren mehrheitlich mit ihren Fahrrädern zur Grundschule Großburgwedel gefahren. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Schüler sind mehrheitlich mit dem Fahrrad gefahren

BURGWEDEL (hhs). Am Mittwoch hatte Klima-Team des Gymnasiums Großburgwedel (Umwelt AG) mit Unterstützung der Stadt einen „Autofreien Schultag“ ausgerufen und die Eltern, Lehrer und vor allem die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, nicht mit dem Auto zu Schule zu kommen. Das Ergebnis dieser Aktion war erstaunlich, zumindest in Großburgwedel im Umfeld der Grundschule im Mitteldorf. Dort herrschen normalerweise an jedem Schultag, teils chaotische Zustände wild haltender und parkender Eltern am Alten Markt und entlang des Mitteldorfes im Eingangsbereich der Grundschule. Am Mittwochmorgen hingegen – fast paradiesische Ruhe.
Der Umweltkoordinator der Stadt Burgwedel, Malte Schubert hatte die Initiative unterstützt und auch die Mitarbeiter des Rathauses aufgefordert, an diesem Tag das Auto stehen zu lassen.
Dieser autofreie Schultag war von dem Projekt „Prima Klima“ angedacht worden und von der Umwelt AG und dem Klima-Team des Gymnasiums Großburgwedel geplant und mit großem Einsatz umgesetzt worden. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums haben ihre ehemaligen Grundschulen besucht und ihre Gedanken zum autofreien Schultag vorgestellt.
Überall seien die Pläne mit großer Begeisterung von den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen aufgegriffen worden, „ein Einwirken der Erwachsenen war gar nicht erforderlich“, schreibt Schubert nicht ganz ohne Stolz. An einigen Grundschulen konnte man noch zu Wochenbeginn Kinder und Lehrer bei Unterrichtseinheiten in den Ortschaften beobachten, wie sie sicheres Überqueren der zum Teil vielbefahrenen Fahrbahnen übten. Fast alle Grundschulen haben bei der Aktion mitgemacht, ebenso das Gymnasium Großburgwedel. Ein schöner Erfolg für „Prima Klima“, das Klima Team des Gymnasiums und letztlich auch für den Umweltkoordinator der Stadt.