Auch bei der Feuerwehr „brennt der Baum“

Der Weihnachtsbaum der Ortsfeuerwehr Großburgwedel: Ein Prachtstück, ein Tannenbaum, wie er schöner kaum sein kann. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Alle Jahre wieder: Stockbrot backen begeistert Groß und Klein

GROSSBURGWEDEL (hhs). Jedes Jahr am Nachmittag des 1. Advents ist das Gelände am Feuerwehrhaus in Großburgwedel nicht nur Anlaufpunkt für die Kameradinnen und Kameraden um Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger, hier treffen sich auch viele nicht uniformierte Großburgwedeler, Familien mit Kindern, Jugendliche und Senioren.
Die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel hat ihren Weihnachtsbaum aufgestellt und festlich geschmückt, der Musikzug probt noch einmal im Innern des Hauses, Glühwein- und Punschstand verströmen ihren Duft, ebenso der Bratwurstgrill und am Rande lodern einige Feuer in die Dämmerung. Hier wird das Stockbrot gebacken und deswegen kommen viele Besucher hierher.
Eine außerordentliche, gut vier Meter hohe Tanne ziert jetzt das Gelände, mit Lichterkette und etlichen weihnachtlichen Dekorationen. Sie ist ausnehmend schön gewachsen, diese Tanne und erntet so manchen bewundernden Blick der Besucher des kleinen Festes. Der offizielle Beginn ist alljährlich der Auftritt des Feuerwehrmusikzugs. Ein paar Weihnachtslieder, auch zum Mitsingen, trotz der nasskalt- trüben Witterung hörte sich der Chor der Besucher auch aus einiger Entfernung recht gut an. Weihnachten kann kommen, sollte man denken, aber die zweiten und darauf folgenden Strophen der bekanntesten Weihnachtslieder sollten noch einmal auswendig gelernt werden.
Am Rande auf dem Rasen loderten die Feuer, und drum herum standen und saßen nicht nur die Kinder und hielten an langen Stöcken ihren Stockbrotteig in Flammen und Glut. Das war faszinierend für den Betrachter, mit wie viel Appetit nach knapp zehn Minuten dieser einfache aber offenbar leckere Genuss dann von allen verspeist wurde. Dabei schien es gleichgültig zu sein, ob die Kruste schwarz geworden oder der Teig noch weitgehend roh war. Alles wurde aufgegessen. Fazit: Wenn man das Brot selbst gebacken hat, schmeckt es am Besten.