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Jürgen Hansen von der Region Hannover erläuterte die Umfrageergebnisse und wies auf wichtige Faktoren hin, die bei der Ausbildungsmesse berücksichtigt werden sollten. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Rund sechzig Teilnehmer informierten sich über die geplante 1. Burgwedeler Ausbildungsmesse. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Unternehmen vor Ort präsentieren sich auf der 1. Burgwedeler Ausbildungsmesse im März

GROSSBURGWEDEL (bgp). Für Handwerksbetriebe und andere Unternehmen wird es immer schwieriger, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen.
Blieben laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK, 2017) im Jahr 2006 noch 12 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt, so stieg dieser Anteil im Jahr 2014 bereits auf 32 Prozent und pendelte sich 2015/16 auf 31 Prozent ein. Der Trend macht auch vor den Toren Burgwedels nicht Halt und veranlasst die örtlichen Ausbildungsbetriebe, dem etwas entgegenzusetzen: Die 1. Burgwedeler Ausbildungsmesse.
Die Planungen für die Messe laufen nun auf Hochtouren, wie sich beim sechsten Ausbilderfrühstück mit über sechzig Teilnehmern am Freitag im Amtshof Großburgwedel zeigte. Seit November 2017 sind verschiedene Arbeitsgruppen mit der Organisation der Ausbildungsmesse befasst, an der örtliche Unternehmen, die Wirtschaftsförderung der Region Hannover, die Stadt Burgwedel sowie die Oberschule und das Gymnasium beteiligt sind. Das Interesse ist groß, bisher haben sich über zwanzig Unternehmen zur verbindlichen Teilnahme an der Messe angemeldet.
Andrea Thun vom Burgwedeler Elektromaschinenbau-Unternehmen Steinlen und ihr Team kümmern sich neben ihrem alltäglichen Job um die Organisation der Ausbildungsmesse. Sie vermittelten beim Ausbilderfrühstück eine Vorstellung davon, wie der Messetag ablaufen könnte, an dem Schülern aus dem neunten und zehnten Jahrgang der Oberschule sowie Jahrgang 11 und 12 des Gymnasiums lokale Berufsperspektiven transparenter gemacht werden sollen.
Diese können sich am 2. März 2018 von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr in der Agora der Oberschule über Ausbildungsplätze in Unternehmen „vor der Haustür“ informieren, danach ist die Ausbildungsmesse bis 18.00 Uhr auch für andere junge Besucher und deren Angehörige offen. Jugendliche aus Burgwedel, die andere Schulen besuchen, sind herzlich willkommen, sich am Nachmittag über das breite Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren. Die örtlichen Betriebe werden den ganzen Tag über ihre Ausbildungsgänge präsentieren und laden die jungen Menschen dazu ein, auch anhand praktischer Arbeiten eine möglichst realistische Vorstellung vom jeweiligen Berufsbild zu entwickeln. Der Praxisanteil wurde von den Unternehmen besonders berücksichtigt, da eine Umfrage unter den Oberschülern ergab, dass ihnen dieser bei der Berufsinformation sehr wichtig sei.
Im Vorfeld der Messe werden Präsentationen zu den einzelnen Betrieben auf den Monitoren in der Oberschul-Pausenhalle bereit gestellt, damit die jungen Teilnehmer nicht gänzlich unvorbereitet zur Ausbildungsmesse gehen müssen. Ergänzend dazu erhalten sie einen Profilbogen über die verschiedenen Betriebe mit genügend Platz darauf, Informationen über eigene Vorstellungen und Erwartungen für die Gesprächspartner der Unternehmen einzutragen.
Burgwedeler Unternehmen, die sich auf der Ausbildungsmesse präsentieren möchten, können sich bei Jürgen Hansen anmelden (Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Telefon: 05 11/6 16 2 35 21, E-Mail: juergen.hansen@region-hannover.de). Externe Unternehmen haben die Möglichkeit, über ein Nachrückverfahren teilzunehmen, wenn bestimmte Branchen in Burgwedel nicht abgedeckt werden können.