Ambulanter Hospizdienst bietet den 4. Schulungskurs an

Sie werden den Schulungskurs betreuen: (v.l.) Elisabeth Scheffler, Beschäftigungstherapeutin, Robert Schoevaart, Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienst und Trauerbegleiter und Ute Rodehorst, Koordinatorin des Hospizdienstes. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Informationsabend am Mittwoch, 6. Februar um 19.00 Uhr

BURGWEDEL (hhs). Der ambulante Hospizdienst Isernhagen-Burgwedel-Wedemark wird ab Frühjahr wieder einen Schulungskurs für ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter in der Sterbebegleitung anbieten. Dieser nunmehr schon vierte Schulungskurs wird am Samstag, 6. April beginnen. Für alle Interessierten findet in der kommenden Woche, am Mittwoch, den 6. Februar um 19.30 Uhr ein Informationsabend in den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes, in Großburgwedel, Im Mitteldorf 3, Seiteneingang, 1. Stock, statt.
Zur Qualifikation der ehrenamtlich Tätigen in Hospizdiensten gehört eine fundierte Vorbereitung. Schwerpunkt der Schulung soll einerseits eine vertiefende Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung gegenüber den Grenzen des Lebens sein, andererseits sollen respektvolles Umgehen mit den Betroffenen und eine zugewandte und einfühlsame Gesprächsführung geübt werden. Genau zuzuhören und zu verstehen, was die Betroffenen sich wünschen, ist eine besondere Herausforderung. Darauf Achtsamkeit zu entwickeln, soll geübt werden.
Der Kurs richtet sich nach dem sogenannten „Celler Modell“, dem einzigen in der gesamten Bundesrepublik anerkannten Schulungsprogramm. Das Modell bietet einen in sich geschlossenen, in seinen Schritten aufeinander aufbauenden Ablauf. Es werden Fragen und Themen angesprochen, die als Phänomen an der Grenze des Lebens zu beobachten sind. Zum Konzept des Kurses gehört selbstorientiertes Lernen in der Gruppe.
Wünschenswerte Voraussetzungen für alle Teilnehmer sind Toleranz für individuell variierende Lebensentwürfe und unterschiedliche spirituelle Ausrichtungen. Dazu ist die Fähigkeit hilfreich, die eigenen Grenzen und die anderer wahrzunehmen und zu respektieren. Die verbindliche Teilnahme an den Kursabenden wird vorausgesetzt.
Der Schulungskurs beginnt mit einem Einführungstag. Danach findet er wöchentlich oder vierzehntägig an einem festen Wochentag statt, jeweils drei Stunden von 19.00 bis 22.00 Uhr. Die Schulferien sind ausgenommen.
Nach dem Grundkurs beginnt das Praktikum. Hier können erste Erfahrungen in der Begleitung im häuslichen Bereich oder in stationären Einrichtungen gesammelt werden. Die Praktikumszeit wird mittels Supervision begleitet. Zu Beginn des Vertiefungskurses findet die Schulung über ein Wochenende außerhalb statt. Abschluss der Schulung ist im November 2013. Die Kosten für die gesamte Ausbildung betragen 130 Euro. 80 Euro Rückerstattung sind möglich bei ehrenamtlicher Teilnahme über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Der Schulungskurs wird geleitet von Manfred Büsing, Klinikseelsorger in Hannover, Ute Rodehorst, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel-Isernhagen-Wedemark, Elisabeth Scheffler, Beschäftigungstherapeutin mit Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und Robert Schoevaart, Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Trauerbegleiter.
Weitere Informationen dazu gibt es immer dienstags in der Zeit von 9.00 bis 12.00 und donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr unter 05139/9703431 beim Ambulanten Hospizdienst oder m Internet unter www.ambulanterhospizdienst.de