Alte Buche wird gefällt

St.-Petri-Gemeinde sorgt für Ersatz

GROSSBURGWEDEL. Die St.-Petri-Kirche mit ihrem fast hundert Jahre alten Baumbestand prägt das Zentrum Großburgwedels. Als die Gemeinde vor Kurzem durch eine Baumkontrolle über gravierenden Schäden an einzelnen Bäumen informiert wurde, ging es zunächst darum, den Bestand in seiner jetzigen Form zu erhalten.
Daher wurde außer dem Baumpfleger noch einen öffentlich bestellten Sachverständiger (Springe) hinzugezogen. Er unterzog die Blutbuche am Eingang zum alten Kirchhof daraufhin einer aufwändigen Zugprobe. Nachdem die ermittelten Werte von einem spezialisierten Ingenieurbüro in Stuttgart berechnet wurden, erreichte ein dringender Alarm die Burgwedeler Kirchengemeinde: Der Baum habe nur noch ein Drittel der Standfestigkeit einer gesunden Buche. Somit bestehe die Gefahr des Umstürzens bei Orkanböen.
"Angesichts des kritischen Standortes an der Hauptdurchfahrtsstraße Im Mitteldorf traf der Kirchenvorstand gestern die Entscheidung, die Buche aus Gründen der Verkehrssicherheit zu fällen", berichtet Thomas Lehmann aus dem Bauausschuss der St.-Petri-Kirchengemeinde.
Um den Verlust an diesem Standort aufzufangen, wolle die St.-Petri-Gemeinde ein Konzept für Ersatzpflanzungen im Umfeld der Kirche erarbeiten lassen. Es sei daran gedacht, größere Bäume nachzupflanzen, damit die Kirche in der Ortsmitte schon bald wieder von einem eindrucksvollen Baumbestand bestimmt werde.