Alles auf Anfang: Was wird aus dem Zentrum Großburgwedels?

Schöne Blumenbeete in der Von-Alten-Straße reichen nicht, um Kundschaft ins Zentrum zu locken.

Stadt und IGK setzen auf einen gemeinsamen Arbeitskreis

GROSSBURGWEDEL (bs). Themenschwerpunkt des jüngsten Stammtisches der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute war die Entwicklung des Zentrums Großburgwedel.
Rund 30 Teilnehmer, so viele wie selten zuvor bei einem IGK-Stammtisch, folgten der Einladung. Darunter nicht nur Bürgermeister Axel Düker, begleitet von den Verwaltungsmitarbeitern Laura Specovius und Malte Zurek, Ansprechpartner im Rathaus für den Einzelhandel, sondern auch zahlreiche Geschäftsleute und Hauseigentümer.
Insbesondere die Entwicklung der Flaniermeile Von-Alten-Straße ist seit Jahren ein Dauerthema. Nachdem die Kommunalpolitik 2012 mit dem Stadtplaner Christoph Schonhoff ein Innenstadtkonzept auf den Weg brachte, schlugen die Wellen hoch. Insbesondere das Vorhaben, die Von-Alten-Straße in eine „richtige“ Fußgängerzone umzuwandeln, führte zu heftigen Diskussionen, so dass die Gesamtplanungen dann 2014 erst einmal auf Eis gelegt wurden.
Die Stadt könne nur den äußeren Rahmen vorgeben, erläuterte Bürgermeister Axel Düker. Dazu zählen die schöne und regelmäßig wechselnde Bepflanzung der Beete in der Von-Alten-Straße und die Erneuerung des Mobiliars ebenso wie die Mitfinanzierung der Weihnachtsbeleuchtung in Zentrum Großburgwedels. Doch die Frage nach der Zukunftsentwicklung der Von-Alten-Straße ist dringender denn je.
Die Schließung von Artlantique, der geplante Umzug Rossmanns in die Hannoversche Straße, anstehende Generationswechsel bei dem ein oder anderen Einzelhändler und nicht zuletzt die drückende Konkurrenz des Internet-Handels – bereiten den Geschäftsleuten Sorgen.
„Wir suchen nach neuen Lösungen“, so Carsten Knisch, stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK), der den Stammtisch moderierte. Eines der wesentlichen Anliegen, ein gelungener Branchenmix mit attraktiven Geschäften, sei jedoch nur zu erreichen, wenn alle an einem Strang ziehen und an der Ideenentwicklung mitarbeiten.
Dazu müssten sowohl die Hauseigentümer wie auch der Handel und die Verwaltung sich auf ein einheitliches Konzept einigen. Die Stadt als Ansprechpartner zur Bündelung der Ideen und Vorschläge ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Beim „Bunten Burgwedel“, dem verkaufsoffenen Sonntag am 10. Mai, kann der Handel schon einmal unter Beweis stellen, dass sich das Einkaufen und Bummeln im Zentrum Großburgwedels lohnt. Frühzeitig hatte IGK-Chef Karlheinz Schridde die Einzelhändler aufgefordert, sich für die Kundinnen und Kunden etwas einfallen zu lassen und ihre Geschäfte dem Motto „Buntes Burgwedel“ entsprechend zu dekorieren. Man darf gespannt sein ...