Aktionswoche bei Tabak Schulz

Uwe Beutel feiert am 1. April das 35-jährige Bestehen seines Geschäftes.

Seit 35 Jahren in der Von-Alten-Straße 11

GROSSBURGWEDEL (bs). Der Ostersonntag dieses Jahres, der 1. April, ist ein ganz besonderer Tag für Uwe Beutel. Genau 35 Jahre zuvor hat er das Geschäft für Zeitschriften und Tabakwaren übernommen.
Uwe Beutel schmunzelte bei der Erinnerung an diese Zeit. „Eigentlich habe ich damals eine Stelle für meine Freundin gesucht“, lachte er. „Zum 1. April 1983 habe ich das Ladengeschäft von Kurt Schulz übernommen. Das Geschäft war damals dort, wo später Luvi eröffnete. Als das alte Gebäude einem neuen weichen musste, stand für uns ein Ortswechsel an“.
Tabak Schulz zog um, auf die andere Seite der Von-Alten-Straße, in einen blauen Container, wo heute der Eingang der Parfümerie Caprice ist. „Am 12. Dezember 1988 war das Gebäude bezugsfertig. An diesem Tag sind wir hier eingezogen“, so Beutel nachdenklich. „Hier begann unsere Erfolgsgeschichte“. Inzwischen zählt das Geschäft zu den alteingesessenen Unternehmen Großburgwedels.
Zum Tabak-Schulz-Team gehören Stephanie Könecke, die schon viele Jahre dabei ist, Beutels Tochter Pia und Marlene Buhrau. Zum 35. Geburtstag der Geschäftsübernahme möchte Uwe Beutel seien treuen Kunden etwas zurückgeben. Deswegen erhalten die Kunden in der Woche nach Ostern, vom Dienstag, dem 3. bis zum Samstag, den 7. April im Rahmen einer Aktionswoche auf alle nicht preisgebundenen Artikel eine kräftige Ermäßigung. Zu den nicht preisgebundene Artikeln zählen alle Waren rund um Tabakgenuss wie Feuerzeuge, Aschenbecher, Blättchen oder Hülsen. Dazu gibt es Marzipan der Firma Kunder aus Wiesbaden zum Probieren. Und natürlich kann man auch die neuen Schokoladenangebote von Kunder testen.
Das Geschäft habe sich stark verändert. Der Umsatz an Tabakwaren habe sich vervielfacht, was aber die starken Preiserhöhungen infolge der Besteuerung zur Ursache habe. Auch der Zeitschriftenbereich sei neue Wege gegangen. „Wir bieten 2000 Artikel im Bereich der Zeitschriften“, so Beutel. „Alles ist mehr geworden. Vor Kurzem haben wir Pralinen und Marzipan ins Angebot aufgenommen“. Auch bei den „Exoten“ könne er jeden Zeitungswunsch erfüllen. „Unser Angebot ist mit der Kundennachfrage gewachsen. Was wir besorgen können, das besorgen wir auch“.
Der Zukunft sieht Uwe Beutel vorerst gelassen entgegen. „Die Post geht von der Von-Alten-Straße an die Ecke Burgdorfer Straße. Dass Rossmann die Von-Alten-Straße verlassen hat, haben alle Geschäfte gemerkt. Ende dieses Jahres wird klar, wohin die Reise geht“.